Freenet: Stellenstreichungen und Absage von UI

Wirtschaft & Firmen Das Telekommunikationsunternehmen Freenet hat angekündigt im Rahmen der Übernahme des Konkurrenten Debitel nun Stellenstreichungen vorzunehmen. Insgesamt sollen 1.000 Mitarbeiter ihren Hut nehmen, heißt es. Einem Sprecher von Freenet zufolge, hätte das gemeinsame Integrationsteam von Freenet und Debitel zu den Entlassungen geraten, um das Unternehmen "für die Zukunft optimal aufzustellen". Jobs sollen dabei vor allem in zentralen Bereichen gestrichen werden.

Bereits in der vergangenen Woche, als Freenet seine Quartalszahlen vorlegte gab es Gerüchte, wonach Freenet Stellen streichen könnte. Freenet-Chef Eckhard Spoerr erklärte, dass man sich für die kommenden Monate das Ziel gesetzt habe, "konsequent die Restrukturierung der neuen Freenet AG voranzutreiben".

Zu der Umstrukturierung von Freenet gehört auch der Verkauf der DSL-Sparte, welcher eigentlich für Anfang November angesetzt war. Als wahrscheinlichster Käufer der DSL-Sparte galt in der Vergangenheit United Internet - das Unternehmen teilte nun jedoch mit, dass man kein Interesse mehr am DSL-Geschäft von Freenet habe.

Wie ein Sprecher von United Internet mitteilte, habe man sich bereits im Oktober dazu entschieden, aus dem Bieterverfahren auszusteigen. Die Aktien von Freenet und United Internet gaben nach der Bekanntgabe am gestrigen Mittwoch um 2,75 Prozent, beziehungsweise 5,46 Prozent nach.

Freenet steht nun vor dem Problem einen geeigneten Käufer für das defizitäre Breitband-Geschäft zu finden. Ziel war es ursprünglich, mit dem Verkauf der DSL-Sparte zumindest teilweise die Übernahme von Debitel zu finanzieren. Die Finanzkrise könnte Freenet dabei jedoch einen Strich durch die Rechnung machen.
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