 High End-PCs für Computerspieler galten bisher als recht kleines Nischensegment. Der Anteil am Gesamtmarkt ist allerdings deutlich größer als bisher gedacht.
Das fand das Marktforschungsunternehmen JPR heraus. In diesem Jahr werden in dem Segment ungefähr 20 Milliarden Dollar weltweit umgesetzt. Im Jahr 2012 sollen bereits 34 Milliarden Dollar für komplette Rechner oder Aufrüstungs-Zubehör ausgegeben werden.
Wie Ted Pollak, einer der Autoren der Studie ausführte, wurde der Hardware-Bereich vor allem wegen einer Fehlinterpretation des Spielemarktes unterschätzt. Es gebe eine wachsende Reihe von Hardcore-Gamern, die viel Geld in ihre Computer investieren, aber relativ selten neue Spiele erwerben.
Die Ursache liege in der zunehmenden Komplexität, mehr aber noch in der rasant zunehmenden Bedeutung von Online-Games. Während gute Gamer früher einen Titel binnen einiger Tage durchspielten und später noch ab und an für gemeinsame Stunden mit einigen Bekannten hervorholten, bindet beispielsweise "World of Warcraft" über Wochen, Monate oder gar Jahre.
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