Google kritisiert ClickStream-Studie zum Office-Markt

Büroprogramme Eine aktuelle Studie des Marktforschungs- unternehmens ClickStream über die Marktanteile von Office-Anwendungen ist in die Kritik geraten: Die Analysten sollen befangen sein. Die Studie hatte konstatiert, dass Microsoft Office seit der Einführung kostenloser, Web-basierter Büroapplikationen in den USA nicht an Boden verloren hat. Insbesondere Googles Angebote seien keine reale Gefahr für den Software-Konzern aus Redmond.

ClickStream geriet nun in die Kritik, weil an der Erstellung der Studie unter anderem zwei ehemalige Mitarbeiter Microsofts beteiligt gewesen sein sollen. Matt Cutts, Leiter von Googles Webspam-Team, stellte außerdem die Methodik bei der Erhebung der Daten in Frage.

So sei die Zahl der Prüfgruppe mit 2.400 Teilnehmern sehr klein. Auch die Zusammensetzung könne kaum repräsentativ sein, so Cutts. Google Docs & Spreadsheets würde beispielsweise häufig von technik-affinen Anwendern genutzt, die ihr Nutzungsverhalten eher selten freiwillig von einer Monitoring-Firma überwachen lassen würden.

Konkreter wird es bei der Geschlechter-Zusammensetzung. So besteht die Prüfgruppe zu 65 Prozent aus Frauen, während diese nur 52 Prozent der Internetnutzer insgesamt ausmachen.

Die Studie wies für Google Docs einen Marktanteil von 1 Prozent aus. Laut Cutts habe man bei Google allerdings ein anderes Bild. Demnach hätten im September 4,4 Millionen Nutzer aus den USA auf die Anwendung zugegriffen, was einem Anteil von 2,4 Prozent entspräche.
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