Hyundai steigt in den europäischen Handymarkt ein

Wirtschaft & Firmen Der hart umkämpfte Handymarkt in Europa bekommt einen weiteren Mitspieler. Hyundai Mobile Europe will schon bald die ersten Handys in den Handel bringen. Dabei will man den Firmennamen des gleichnamigen Autoherstellers nutzen. "Der europäische Handymarkt weist ein Absatzvolumen von rund 200 Millionen Geräten auf. Wenngleich er sich zurzeit leicht rückläufig entwickelt, bietet er dennoch ein Potenzial von bis zu 180 Millionen Stück", sagte der Chef des Unternehmens, Norbert Winkler. Sein Ziel: Innerhalb von fünf Jahren will man einen Marktanteil von drei bis fünf Prozent erzielen.

Die Geschäfte des Unternehmens werden vorerst aus Wien geleitet, allerdings gibt es bereits Niederlassungen in Deutschland, Ungarn und Bulgarien. Als Vertriebspartner steht hierzulande der Mobilfunkanbieter E-Plus zur Verfügung - mit Vodafone befindet man sich noch in Verhandlungen.

Der zweite Chef des Unternehmens, Christian Kirchner, betonte, dass es sich bei Hyundai Mobile Europe um ein eigenständiges Unternehmen handelt, dass zwar die Handys und China und Korea herstellen lässt, ansonsten aber in allen Bereichen völlig selbstständig agiert. "Wir konzentrieren uns auf Nischenprodukte und gehen stark auf Kundenwünsche ein", so Kirchner.

Derzeit werden acht Handymodelle angeboten, die zwischen 30 und 200 Euro kosten. Das Sortiment soll jedes Jahr um 10 bis 15 neue Modelle erweitert werden. "Wir können den direkten Draht zu den Märkten nutzen, um schnell mit neuen Features und modernem Design zu reagieren", erklärte Kirchner.

Weitere Informationen: Hyundai Mobile Europe
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