Norwegen: Behörden sollen weg von Microsoft Office

Recht, Politik & EU Die norwegische Regierung will einen Fond aufsetzen, mit dem der Umstieg von Behörden und anderen öffentlichen Einrichtungen auf Open Source-Software gefördert werden soll. Den Angaben zufolge solle beispielsweise möglichst breit mit dem Einsatz der Büro-Software OpenOffice.org begonnen werden. Das soll die Abhängigkeit von Microsoft und anderen Software-Herstellern reduzieren, hieß es aus dem Verwaltungsministerium.

Ministerin Heidi Grande Roeys gibt für das Projekt einen Betrag von 226.000 Euro frei. Dieser fließt in das Nationale Zentrum für freie Software, dass die Umstellung betreuen soll. In den Behörden soll OpenOffice.org demnach für die Erstellung von Berichten, die Buchhaltung und die Archivierung zum Einsatz kommen.

Das Geld soll einerseits für Ausbildungsmaßnahmen eingesetzt werden. Aber auch die Entwicklung von Schnittstellen zu verschiedenen Spezialapplikationen will man finanzieren. Nicht zuletzt wolle man etwas dafür tun, dass der Wettbewerb im Bereich Office-Software angeheizt wird, so Grande Roeys.
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