Bsirske: Telekom mit Stasi-Methoden beim Abhören

Wirtschaft & Firmen Erst gestern haben wir berichtet, dass Telekom-Chef René Obermann in dieser Woche damit begonnen hat, sich bei den Opfern des Abhörskandals zu entschuldigen. Dennoch erntet die Telekom schwere Vorwürfe. Die Kritik kommt dabei vor allem von Verdi-Chef Frank Bsirske, der dem Unternehmen nicht nur vorwirft gegen geltendes Recht verstoßen, sondern auch "einen Angriff gegen Koalitionsfreiheit und Mitbestimmung" geführt zu haben. Die Methoden der Telekom vergleicht Bsirske dabei mit denen der Stasi.

"Dass unsere Vertreter in Tarifverhandlungen Managern gegenübersitzen, die möglicherweise Aufträge erteilt haben könnten, deren Telefonverkehr auszuwerten und zu protokollieren, ist einfach unerträglich", erklärte Bsirske und forderte gleichzeitig eine rasche Klärung der Angelegenheit.

Im Rahmen des Abhörskandals wurden wie wir bereits berichteten nach aktuellem Ermittlungsstand 55 Personen illegal abgehört. Betroffen waren neben Aufsichtsratsmitgliedern der Telekom auch Bsirske selbst, sowie Journalisten und Betriebsräte. Bsirske hofft, dass die Verantwortlichen nicht ohne Konsequenzen davonkommen.
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