Microsoft-Aktie überwindet 10-Jahres-Tiefststand

Wirtschaft & Firmen Die Probleme der Wirtschaft schlagen jetzt offenbar voll auf Microsoft durch. Nachdem der weltgrößte Chiphersteller Intel gestern seine Prognosen für Umsatz und Gewinn runter schraubte, reagierten einige Finanzanalysten umgehend. Katherine Egbert von Jefferies Group korrigierte ihre Prognose bezüglich Microsofts Umsatz im Geschäftsjahr auf nun 64,4 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinn je Aktie von 2,03 US-Dollar. Andere Analysten folgten dem Beispiel und korrigierten ihre Prognosen ebenfalls nach unten.

Microsoft selbst geht weiter davon aus, dass man im Geschäftsjahr 2009 zwischen 64,9 und 66,4 Milliarden US-Dollar umsetzen wird, was einen Gewinn je Aktie von 2 bis 2,10 US-Dollar bedeuten würde. Im Laufe des gestrigen Tages erreichte die Microsoft-Aktie mit 19,19 US-Dollar ein so niedriges Niveau wie seit zehn Jahren nicht mehr.

Microsofts Aktie folgte ohnehin dem Abwärtstrend der Börse. Innerhalb eines Jahres verlor das Papier 43 Prozent seines Wertes und untertraf somit den Gesamtmarkt, der um 42 Prozent fiel. Im weiteren Verlauf des gestrigen Handelstages stieg die Aktie dann so wie die US-Börsen im Allgemeinen kräftig an und konnte die Talsohle hinter sich bringen.
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