USA: Kunden verklagen schnüffelnde Provider

Recht, Politik & EU Mehrere Internet-Nutzer aus den USA wollen vor Gericht dagegen vorgehen, dass ihr Nutzungsverhalten bis ins kleinste Detail analysiert wird, um Werbeeinnahmen zu steigern.

Die Klage richtet sich gegen das Startup NebuAd sowie sechs Provider, die dessen Technologie einsetzen. Die Firma hatte ein System entwickelt, das die abgerufenen Inhalte sehr genau analysiert. Das soll es Providern ermöglichen, selbst zielgruppengenaue Werbung auszuliefern und diesen Markt nicht Suchmaschinenbetreibern zu überlassen.


Der Traffic wurde dafür direkt an der Schnittstelle zum Nutzer kopiert und an das Datenzentrum NebuAd übermittelt. Dort wurden die Inhalte genau analysiert und die Ergebnisse an den Provider zurückgegeben.

Die Kunden der Provider sehen in der tiefgehenden Auswertung ihres Nutzungsverhaltens allerdings ihre Privatsphäre verletzt. Sie fordern insgesamt 5 Millionen Dollar Schadensersatz. Außerdem wurde beantragt, dass das Verfahren als Sammelklage auch für andere Betroffene geöffnet wird.

"Wie mit einem Staubsauger wurde alles, was die Leitung zum Kunden passierte, abgegriffen, kopiert und zu dem kalifornischen Datenzentrum weitergeleitet", heißt es in der Klageschrift. Damit hätten die beteiligten Unternehmen sowohl gegen Gesetze des Bundes als auch der Bundesstaaten verstoßen.
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und wann kommt es zu uns
 
@Sir @ndy: Wer garantiert Dir, dass es nicht schon bei uns ist? Etwa die Telekom?
 
@Sir @ndy: Mit dem BKA-Gesetz, wenn der Köhler seine Unterschrift unter das Gesetz macht!
 
@The Grinch: Dafür muss es erst mal den Bundesrat passieren und dafür stehen die Chancen schlecht! Also retour. Erst wenn es durch Bundestag + Bundesrat durch ist, ist unser Bundespräsident gefragt (und auch der kann noch NEIN sagen).
 
Bis ins kleinste Detaill wollen die mit allen Mitteln alles über das Konsumverhalten rausfinden.Ist eigentlich nichts anderes wie die ganzen Punktekarten.Damit wird genau das gleiche gemacht. Vllt. nur mit dem Unterschied das diese ja freiwillig genommen werden und man so nicht den krassen verdacht des Überwachens bekommt. Ich will gar nicht wissen wie vielen Usern das eben nicht auffällt.


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