Wirtschaftskrise: Intel senkt Umsatzprognose

Wirtschaft & Firmen Am gestrigen Mittwoch hat der Chipgigant Intel überraschend seine Umsatzprognose für das laufende vierte Quartal deutlich gesenkt. Als Grund für diesen Schritt nannte ein Intel-Sprecher die momentane Weltwirtschaftskrise. Hatte das Unternehmen vor einigen Wochen noch einen Umsatz zwischen 10,1 und 10,9 Milliarden US-Dollar (8,01 bis 8,73 Milliarden Euro) erwartet, rechnet man nun mit einem Umsatz in Höhe von 8,7 bis 9,3 Milliarden US-Dollar (6,9 bis 7,4 Milliarden Euro). Sowohl die Aktionäre, als auch die Analysten zeigten sich geschockt.

Wie der Intel-Sprecher weiter erklärte, habe das Unternehmen die Wirtschaftskrise bereits zu spüren bekommen. Weltweit und in allen Segmenten habe man einen deutlichen Rückgang der Nachfrage verzeichnen müssen. Einige PC-Hersteller haben auf die Krise bereits mit einer Verringerung der Lagerbestände reagiert.

Wegen der schlechten Wirtschaftslage kündigte Intel zudem an, die Investitionen im laufenden Quartal um 100 Millionen US-Dollar (80 Millionen Euro) auf 2,8 Milliarden US-Dollar (2,2 Milliarden Euro) zu kürzen. An der Börse wurde die Intel-Aktie nach der Ankündigung abgestraft und verlor nachbörslich um 7 Prozent.
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