'Piraterie': Warner gibt DVD-Vertrieb in Südkorea auf

Medien (DVD, Blu-Ray) Warner Bros stellt Vermarktung und Verkauf von DVDs in Südkorea ein. Hintergrund ist angeblich ein weiterhin sehr hoher Anteil illegaler Kopien, weshalb Warner das DVD-Geschäft nun an einen örtlichen Lizenznehmer übertragen will. Die Umstellung soll schon in wenigen Wochen abgeschlossen sein. Das Hollywood-Studio hatte erst im September angekündigt, dass man Filme in Südkorea künftig zuerst per Video-on-Demand veröffentlichen will, bevor sie zwei Wochen später auf DVD erscheinen.

Mit der Einstellung seines Direktvertriebs und dem Wechsel auf einen südkoreanischen Partner, der Produktion und Vertrieb von Warner-DVDs künftig in Lizenz übernimmt, zieht das Studio laut Medienberichten die Konsequenz aus den durch illegale Kopien erschwerten Bedingungen im Markt.

Da weit über 90 Prozent der südkoreanischen Haushalte über eine Breitbandverbindung verfügen, soll der dortige Markt für die Anbieter traditioneller Medien immer schwerer zu bedienen sein. 2004 meldete der US-Filmverband MPAA, dass fast 60 Prozent der Koreaner Filme illegal herunterladen. 2007 lag die "Piraterie"-Rate zumindest im Bereich der Software nach Angaben der Business Software Alliance mit 43 Prozent eher im mittleren Bereich.
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