Windows 7: Open-Source-Szene kritisiert BBC-Bericht

Windows 7 Die britische Interessengruppe Open Source Consortium (OSC), welche sich für quelloffene Software einsetzt, hat die Berichterstattung des staatlichen Fernsehens BBC zu Microsofts kommendem Betriebssystem Windows 7 als zu wohlwollend kritisiert. Die BBC habe mit ihrem dreiminütigen Bericht von der Professional Developers Conference 2008 in der letzten Woche eine Art "Verkaufspräsentation" des Vista-Nachfolgers gezeigt, so das OSC in einer schriftlichen Beschwerde. Der Sender habe den Clip zuvor als ersten Eindruck im Rahmen der Nachrichtenberichterstattung angekündigt.


Die Open-Source-Befürworter kritisierten weiterhin, dass die BBC schon jetzt über Windows 7 berichtete, weil das Produkt erst in mindestens zwei Jahren fertig entwickelt und veröffentlicht werde. Der Sender mache auf Kosten der britischen Steuerzahler "Werbung" für das Microsoft-Betriebssystem, so der Vorwurf des OSC.

In dem Film, der inzwischen auch über das Videoportal YouTube verfügbar ist, zeigen der Technologieanalyst Rob Enderle und der BBC-Moderator Rory Cellan Jones eine frühe Vorabversion von Windows 7 auf einem Multitouch-fähigen All-In-One-PC in Aktion. Für die BBC ist die Sache bereits erledigt - es handele sich um eine Frage redaktioneller Entscheidungsfindung.
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