Windows 7: OEM-Partner erhalten neue Roadmap

Windows 7 Microsoft informiert seine Hardware-Partner in regelmäßigen Abständen über das Voranschreiten der Entwicklung von Windows. Dies gilt natürlich auch im Hinblick auf den Vista-Nachfolger Windows 7. Die Kollegen von TechARP zitieren nun Quellen aus OEM-Kreisen, denen zufolge Microsoft derzeit die Auswertung der Rückmeldungen von Herstellern und Endkunden abschließt. Auf dieser Basis werde dann entschieden, welche Varianten von Windows 7 es geben soll.

Angeblich will Microsoft die Hersteller noch in diesem Monat konkret über die verschiedenen Windows 7-Versionen informieren. Die OEMs erhalten den Angaben zufolge bereits am 13. November neue Informationen aus Redmond.

Bisher lässt sich über den Termin der Markteinführung von Windows 7 nur spekulieren. Microsoft hält offiziell daran fest, dass Windows 7 "rund 3 Jahre nach der generellen Verfügbarkeit" von Windows Vista auf den Markt kommen soll. Schon jetzt stehen aber laut TechARP die Pläne für die Fertigstellung der verschiedenen Sprachversionen fest.

Demnach sollen die lokalisierten Ausgaben innerhalb von 101 Tagen nach der Markteinführung in mehreren "Wellen" fertig gestellt werden. Konkrete Daten liegen angeblich noch nicht vor, anhand der Angaben für die OEMs lässt sich aber nachvollziehen, wann die einzelnen Sprachvarianten ungefähr erscheinen.

  • Wave 0 - RTM - Englisch, Spanisch, Japanisch, Deutsch, Französisch
  • Wave 1 - RTM + 14 Tage - Italienisch, Holländisch, Russisch, Chinesisch (vereinfacht)
  • Wave 2 - RTM + 28 Tage - Portugiesisch (Brasilien), Polnisch, Türkisch, Koreanisch
  • Wave 3 - RTM + 45 Tage - Chinesisch (traditionell, Hong Kong), Tschechisch, Portugiesisch, Ungarisch
  • Wave 4 - RTM + 59 Tage - Dänisch, Norwegisch (Bokmål), Finnisch
  • Wave 5 - RTM + 73 Tage - Arabisch, Hebräisch, Griechisch, Ukrainisch
  • Wave 6 - RTM + 87 Tage - Thailändisch, Rumänisch, Litauisch, Slowakisch, Bulgarisch
  • Wave 7 - RTM + 101 Tage - Estnisch, Kroatisch, Serbisch, Lettisch, Slowenisch

In den von TechARP zitierten OEM-Dokumenten heißt es weiterhin, dass Microsoft die mit Windows Vista eingeführte Möglichkeit zum Windows Anytime Upgrade - also dem Upgrade auf eine teurere Version nach dem Kauf - mit Windows 7 wieder anbieten will.

Darüber hinaus soll es für einen begrenzten Zeitraums im Rahmen einer "Technologiegarantie" möglich sein, neu gekaufte PCs kostenlos von Windows Vista auf Windows 7 zu aktualisieren. Dabei sollen einige Einschränkungen gelten. So wird die Technologiegarantie voraussichtlich nur für die in "Wave 0" bis "Wave 4" genannten Sprachversionen gelten.

Auch im Hinblick auf die Editionen gibt es Grenzen - nur Windows Vista Home Premium, Business und Ultimate werden unterstützt. Ob dies den Wegfall der Variante Home Basic bedeutet, lässt sich davon ausgehend aber noch nicht sicher sagen.
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