AMD muss Kosten senken - streicht weitere 500 Jobs

Wirtschaft & Firmen Der amerikanische Chiphersteller AMD macht gerade eine schwere Zeit durch. Konnte man vor kurzem durch die Aufspaltung des Unternehmens in letzter Minute einen Bankrott abwenden, sind nun erneut Arbeitsplätze gestrichen worden.

Wie das Unternehmen am gestrigen Mittwoch erklärte, sind mit sofortiger Wirkung 500 der rund 15.500 Mitarbeiter gekündigt worden. Die Stellenstreichungen seien Teil eines Kostensenkungsprogrammes, erklärte der Chiphersteller gegenüber den Medien. Die gestern bekanntgewordenen Entlassungen sind dabei nicht die ersten in diesem Jahr.


Insgesamt hat das Unternehmen seit Januar etwa 1.600 Mitarbeiter entlassen, wovon allein im Juni in Dresden 200 Mitarbeiter ihren Hut nehmen mussten (wir berichteten). Die von der neuerlichen Stellenstreichung betroffenen Mitarbeiter seien bereits informiert worden, teilte AMD-Sprecher Michael Silverman mit.

Allem Anschein nach sind von der Entlassung nur Mitarbeiter in den Vereinigten Staaten betroffen - allerdings sei in den entsprechenden Werken vorerst kein weiterer Stellenabbau geplant. Mitarbeiter aus Deutschland werden nach der Aufspaltung des Unternehmens zum Jahresende in einem Gemeinschaftsunternehmen mit einem arabischen Finanzinvestor arbeiten.
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wenn's Dell machen darf, warum nicht wir auch(haben die sich bestimmt gedacht), und schon sitzt der einfache Arbeiter auf der Strasse
 
[re:1] kirc am 06.11.08 13:13 Uhr
(+4
@Moe007: AMD macht Verluste, DELL 300 Mio Umsatzgewinn - den einfachen Arbeiter kackt es zwar trotzdem an, aber hier besteht wenigstens eineglaubwürdige Begründung (hab kein - gegeben)
 
@kirc: Umsatz, Gewinn oder Gewinn aus den Umsatz ?!? Umsatzgewinn macht keinen Sinn.
 
@DennisMoore: zu beileäufig geschrieben, aber der kern der aussage kam trotzdem an hoffe ich (oller weltverbesserer :P )
 
@Moe007: Man kann es nicht immer gleich als negativ hinstellen, wenn eine Firma einen Teil ihre Mitarbeiter entlassen muss. Wenn es darum geht, die Firma am Leben zu erhalten, muss das leider manchmal sein, auch wenn das den kleinen Arbeiter dann hart trifft. Es gibt aber auch Firmen, die alle ihre Arbeiter bis zuletzt behalten, dann "schlachten" die Firmenleiter noch das Vorhandene, und die Arbeiter bekommen nicht mal mehr ihren Lohn. Wenn allerdings eine Firma Gewinn macht, und dann ihre Mitarbeiter entlässt, weil die Führung ihren Hals nicht voll bekommt, ist dass schon eine Frechheit.


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