Apple wirbt IBM Spitzenkraft ab - Klage eingereicht

Wirtschaft & Firmen Dem Computer-Hersteller Apple ist es gelungen, dem IT-Konzern IBM eine seiner Spitzenkräfte abzuwerben. Mark Papermaster wird im November ins kalifornische Cupertino wechseln.

Papermaster leitete bei IBM die Entwicklung von Prozessor-Technologien und gilt als einer der Gurus im Blade-Server-Bereich. Bei Apple soll er nun eng mit Konzernchef Steve Jobs zusammenarbeiten. Bei IBM befürchtet man nun, dass Apple mit den Fähigkeiten des Managers verstärkt auf dem Server-Markt aktiv wird.


Mit einer Klage will man deshalb verhindern, dass der Wechsel zustande kommt. Man beruft sich dabei auf die bei Führungskräften üblichen Vertragsklauseln, wonach diese eine bestimmte Zeit nach ihrem ausscheiden aus einer Position, nicht für einen direkten Konkurrenten tätig sein dürfen.

In der Klageschrift bezeichnet IBM Papermaster als seinen Top-Experten für die Power-Prozessor-Architektur. Vor dem Wechsel Apples auf Intel-CPUs hatte er bereits eng mit dem Computer-Hersteller zusammengearbeitet.

Welche Aufgaben Papermaster genau bei Apple übernehmen soll, ist bisher noch nicht bekannt. Das Unternehmen hat sich in den letzten Jahren verstärkt dem Privatkundenmarkt zugewandt, die Server-Produkte führen seitdem eher ein tristes Dasein. Es ist kaum zu erwarten, dass das Unternehmen nun größere Anstrengungen unternimmt, um in den Enterprise-Markt zu expandieren.

Denkbar wäre allerdings, dass Apple ebenfalls an einer Cloud-Computing-Infrastruktur arbeitet. Hier würde man in Papermaster einen Experten finden, der sich tiefgehend mit komplexen Datenzentren-Technologien und High Performance-Computing auskennt.
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Ich frage mich warum er gewechselt ist. Bei solchen spitzen Führungskräften wird Geld eher eine untergeordnete Rolle spielen. Da diese generell sehr gut Bezahlt werden.
 
@JDJ1982: Wer viel Geld hat, will trotzdem immer mehr!
 
@JDJ1982: des is die selbe Frage warum so viele Apple kaufen obwohls so teuer is ... muss man als normaler Mensch nicht verstehen
 
@el3ktro: jane is klar! Wer an Vista nur des mitgelieferte nimmt und nich viel rumstellt, hat auch keinen Ärger
 
@JDJ1982: Bei Spitzenkräften die entsprechend bezahlt werden spielt eine Gehaltserhöhung tatsächlich eher eine untergeordnete Rolle. Ich weiß jetzt nicht ab wie viel 100K Euro im Jahr das so ist. Aber diverse Extras wie ein Firmenwagen mit entsprechender Austattung, oder Besseres Büro, alles was so mit Prestige zu tun hat kann dann doch noch locken. Dazu gab es mal einen Bericht, ich weiß aber leider nicht mehr wann und wo. Ich war der Meinung das ist ab 800.000 Euro im Jahr so. Aber nagel mich nicht drauf fest, ist halt auch schon länger her wo ich den Artikel gelesen habe.


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