 Microsoft hat mit Windows Vista eine Funktion eingeführt, die eine Beschleunigung von schwachbrüstigen Computern mit wenig Arbeitsspeicher unter Zuhilfenahme von Flash-Laufwerken ermöglicht.
Mit Windows 7 wird die "ReadyBoost" genannte Funktionalität nun erweitert.
Wie das Unternehmen während der Professional Developers Conference 2008 verlauten ließ, kommt mit Windows 7 die Möglichkeit hinzu, mehrere Flash-Laufwerke gleichzeitig zu nutzen. Dabei kann es sich sowohl um USB-Sticks, Speicherkarten und interne Flash-Laufwerke handeln.
Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, ReadyBoost-Caches von mehr als vier Gigabyte Kapazität zu verwenden. Wie bisher unterstützt ReadyBoost dabei die Dateisysteme exFAT, FAT32 und NTFS. Durch die Vergrößerung der ReadyBoost-Caches können nun noch mehr Daten für einen schnellen Zugriff vorgehalten werden.
Gerade bei Low-End-Systemen wie Netbooks und anderen günstigen Rechnern mit begrenzten Kapazitäten dürfte die erweiterte ReadyBoost-Funktion Vorteile bringen. Bis Heute ist allerdings umstritten, ob ReadyBoost wirklich nachvollziehbare Effekte liefert, was aber auch oft daran liegt, dass Anwender versuchen, die Funktion an leistungsfähigen Systemen zu nutzen.
WinFuture Special: Professional Developers Conference 2008
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