PDC: Windows 7 - Direct2D macht 2D-Effekten Beine

Die neue Programmierschnittstelle soll unter anderem bei Produktivitätssoftware wie Microsofts Office für frischen Wind sorgen. Außerdem ist sie in Kombination mit Direct3D zur Berechnung ansprechender Effekte in Menüs, Elementen der Benutzeroberfläche oder auch Heads-Up-Displays gedacht.

Wie erwähnt wird Direct2D mit Hilfe von Direct3D 10.1 realisiert. Dementsprechend profitieren Direct2D-Anwendungen von der Hardware-Beschleunigung moderner Grafikprozessoren. Das Ganze soll auch in Verbindung mit DirectX9-Hardware funktionieren, hier jedoch wahrscheinlich in beschränktem Umfang. Für den Fall der Fälle ist auch eine Software-basierte Beschleunigung möglich.


Die Effekte von Direct2D können auch im Remote-Desktop-Betrieb zum Einsatz kommen. Hierbei kann die Berechnung entweder vom Quell-Computer in Form von dann zu übertragenden Bitmaps oder aber dem angeschlossenen Client übernommen werden, was allerdings nur funktioniert, wenn beide PCs mit Windows 7 arbeiten.

Mit Direct2D erhalten Entwickler die Möglichkeit, Anti-Aliasing, Alpha-Blending und Transparenz schneller darzustellen, was auch für auch für Vektorgrafik gilt und somit Auflösungs-unabhängig möglich ist. Auf lange Sicht soll die neue Programmierschnittstelle GDI und GDI+ ablösen. Ein Bereich, in dem wir die Neuerung wohl schon früh zu sehen bekommen werden, ist die Bildbearbeitung.

Während der Keynote-Ansprache von Windows-Chef Steven Sinofsky war Direct2D offenbar erstmals in Aktion zu sehen. Mit Hilfe der Kombination der Tasten "Windows" und "-" bzw. "+" wurde eine Zoom-Funktion für den Windows-Desktop demonstriert, die sehr flüssig arbeitete. In den Papieren zur PDC 2008 finden sich Andeutungen, wonach Direct2D auch unter Windows Vista nutzbar werden könnte.

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