Q3: Markt für Grafikchips legt unerwartet stark zu

Grafikkarten Die Finanzkrise trübte zwar auch im Markt für Grafikchips die Erwartungen auf ein gutes Geschäft, laut den aktuellen Zahlen für das dritte Quartal können die Hersteller nun aber doch jubeln. Das Wachstum lag deutlich höher, als zuletzt gedacht. "Saisonal bedingt steigt der Absatz zwar gewohnheitsgemäß, weil die Bestellungen für das Weihnachtsgeschäft eingehen. In diesem Quartal stiegen die Verkaufszahlen aber deutlich stärker als in letzter Zeit", sagte Jon Peddie, Chef des Marktforschungsunternehmens Jon Peddie Research.

Sowohl bei integrierten GPUs, die als Bestandteil von Chipsätzen verbaut werden, als auch bei Stand-alone-Chips für Grafikkarten wurde eine gestiegene Nachfrage registriert. Insgesamt wurden so um dritten Quartal über 111 Millionen Grafikprozessoren verkauft.

Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 91 Millionen, im zweiten Jahresviertel 94 Millionen Stück. Die Wachstumsraten lagen damit bei 22,5 Prozent im Jahres- bzw. bei 17,8 Prozent im Quartalsvergleich.

Als Gewinner kann sich dabei AMD/ATI fühlen. Die Markteinführung der ATI Radeon HD 4000-Serie ließ die Verkaufszahlen um 33,8 Prozent klettern. Der Marktanteil stieg dadurch von 18,1 auf 20,6 Prozent. Der Konkurrent Nvidia hat in absoluten Zahlen zwar auch mehr Chips verkauft, musste aber einen Rückgang des Marktanteils von 31,4 auf 27,8 Prozent hinnehmen.

Die meisten GPUs liefert weiterhin Intel aus. Das Unternehmen setzte im Berichtszeitraum erstmals fast 55 Millionen Stück ab (Vorquartal: 44,6 Millionen). Damit kletterte der Marktanteil von 47,3 auf 49,4 Prozent, womit der weltgrößte Halbleiterkonzern fast die Hälfte des Marktes kontrolliert.
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