
Fast genau zwei Wochen ist es her, dass Microsoft den offiziellen Namen für den Vista-Nachfolger festgelegt hat - Windows 7. Dieser Name sorgt nun jedoch für heftige Kritik von Seiten des Markenberaters Rob Frankel.
Während eines Interviews im Rahmen der
Professional Developers Conference 2008 erklärte Frankel, dass der Name des Betriebssystems rein markenstrategisch ein Flop sei. "Die einzige Reaktion die man auf Windows 7 bekommen wird ist die Frage, was Windows 6 ist", so Frankel.
In einem Blogeintrag erklärte Mike Nash, Corporate Vice President Windows Product Management bei Microsoft, wie es zu der Namensgebung von Windows 7 gekommen ist. Die Begründung für den neuen Namen sei, dass es sich um die siebte Version von Windows handelt, welche deshalb die "7" im Namen tragen soll.
Dieser Begründung kann Frankel jedoch nichts abgewinnen. "Wen interessiert es, ob es im Vorfeld bereits sechs andere Windows Versionen gegeben hat?", fragte er. In der Vergangenheit ist Microsoft immer wieder neue Wege bei der Namensgebung seiner Betriebssysteme gegangen.
Neben der Versionsnummer (Windows 3.11) und Jahreszahlen (Windows 98, 2000) sind auch frei gewählte Namen (Windows XP, Vista) zum Einsatz gekommen. Das "ewige hin und her" sei für die Konsumenten jedoch sehr verwirrend, meint Frankel. Weiter ist er der Meinung, dass Microsoft mit der Namensänderung eingestehen würde, dass Vista ein Flop war.
Einen besseren Namen für Windows 7 wollte Frankel während des Interviews nicht vorschlagen. "Die einzige Sache die ich anbieten kann ist, dass sie [Microsoft] mich unter meiner gebührenfreien Nummer anrufen", meinte er abschließend.
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