Erneut Schüler wegen Sicherheitswarnung bestraft

Sicherheitslücken In den USA ist erneut ein Schüler aus New York in Schwierigkeiten geraten, weil er seinen Direktor über eine schwerwiegende Sicherheitslücke im Netzwerk der Schule unterrichtete. Als er sich mit seinem herkömmlichen Login in das Netz einloggte, stellte er fest, dass jedem Nutzer alle darin gespeicherten Daten zugänglich waren. Der Schüler hatte so unter anderem Zugriff auf eine Datei, die die persönlichen Daten von 250 ehemaligen und aktuellen Schulbusfahrern enthielt.

Als er den Direktor über das Problem informierte, wurde er allerdings wegen unerlaubtem Zugriffs auf diese Daten vom Unterricht suspendiert. Außerdem schaltete man die Polizei ein, die dem Jugendlichen nun Computer-Kriminalität vorwirft. Lediglich sein Alter von 15 Jahren verhinderte den Verbleib in Untersuchungshaft.

Von Seiten der Schulverwaltung gestand man das Problem inzwischen ein. Bei einem Software-Update wurden alle Nutzer mit den gleichen Rechten ausgestattet. Dies wurde allerdings erst zwei Wochen nachdem der Schüler seinen Direktor informiert hatte geändert.

Die Vorwürfe gegen den Jugendlichen will man allerdings nicht zurückziehen. Zwar habe ihm der Fehler beim Update den Zugang zu den Daten erleichtert. Um die fragliche Datei zu finden, habe er aber in Bereichen des Netzes suchen müssen, die offensichtlich nicht mehr zu seinem eigenen Account gehörten. Damit habe er unerlaubtes getan, hieß es.
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