
Anlässlich der Heute beginnenden Microsoft
Professional Developers Conference 2008 (PDC) hat der Softwarekonzern die Richtlinien für die Zertifizierung von Anwendungen für das kommende Betriebssystem Windows 7 veröffentlicht.
In dem zehnseitigen Dokument werden drei wichtige Vorgaben gemacht und insgesamt 10 Regeln erläutert, die ein Softwareanbieter erfüllen muss, um seine Programme für Windows 7 zertifiziert zu bekommen. Nur wenn alle Vorgaben erfüllt werden, darf eine Software das Logo "Certified for Windows 7" tragen.
Unter anderem müssen die Softwareanbieter garantieren, dass alle Probleme, die bei einem zertifizierten Produkt auftreten, das bereits auf dem Markt ist, innerhalb einer Frist von 30 bzw. 90 Tagen behoben werden. Außerdem müssen alle Programme für Kompatibilitätstests auf Seiten von Microsoft zur Verfügung gestellt werden.
Um sicher zu stellen, dass keine Schadprogramme zertifiziert werden, müssen alle zur Zertifizierung eingereichten Produkte die Richtlinien der Anti-Spyware Coalition erfüllen. Diese regeln die Verwendung und Weitergabe von Nutzerinformationen, um Missbrauch zu verhindern.
Progamme, welche für Windows 7 zertifiziert werden sollen, dürfen darüber hinaus nicht in die von der so genannten Windows Resource Protection (WRP) geschützten Grundlagen des Betriebssystems eingreifen. Einige Tools, mit denen zum Beispiel die Design-Ressourcen von Windows verändert werden können, um die Oberfläche individuell zu gestalten, dürften daher kaum eine Chance auf Zertifizierung haben.
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