Frau wegen "Mordes" an virtuellem Freund verhaftet

Recht, Politik & EU In Japan wurde eine 43-jährige Frau festgenommen, die ihren virtuellen Ehemann "ermordet" hat. Ihr wird das unbefugte Eindringen in ein Computersystem und Sabotage an Daten zur Last gelegt. Die Beschuldigte ist Nutzerin des Online-Spiels MapleStory. Dort lernte sie vor einiger Zeit einen anderen Nutzer kennen. Nachdem man einige Zeit gemeinsam durch die Spielwelt gegangen war, heirateten die Online-Charaktere. Einige Zeit später kam es allerdings zum Zerwürfnis zwischen den beiden.

Da die Nutzerin das Passwort vom Account ihres Partners besaß, loggte sie sich dort ein und löschte dessen Avatar. Dieser wandte sich daraufhin an die Polizei, die wiederum ein Ermittlungsverfahren einleitete und die Frau verhaftete.

Sie sitzt nun am Wohnort ihres Ex-Freundes in Sapporo in Untersuchungshaft - 620 Kilometer von ihrem eigenen Heimatort Miyazaki entfernt. Nach Angaben der Ermittler ist sie Geständig und erklärte, dass sie äußerst verärgert darüber war, dass sich ihr Online-Partner ohne eine Vorwarnung von ihr trennte.

In den kommenden Tagen wird voraussichtlich Anklage erhoben. Vor Gericht muss sich zeigen, ob eine solche Tat die Justiz wirklich veranlasst eine Strafe zu verhängen. Die Tatvorwürfe sind in Japan mit einer Maximalstrafe von fünf Jahren Haft belegt.
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