PDC: Von Windows 7 zum Web - Was erwartet uns?

PDC Die kommende Woche wird für Microsoft von sehr großer Bedeutung sein. Auf der am Sonntag beginnenden Professional Developers Conference 2008 (PDC) muss der Softwarekonzern zeigen, wie er die Stellung von Windows in den kommenden Jahren halten und ausbauen will.

Dabei wird der Vista-Nachfolger Windows 7 im Mittelpunkt stehen, den das Unternehmen auf der PDC erstmals in vollem Umfang der Öffentlichkeit präsentieren wird. Die Entwicklerkonferenz wird einen ersten Eindruck bieten, wie Microsoft es schaffen will, dass Windows im Zeitalter des so genannten Cloud Computing nicht an Relevanz verliert.


Cloud Computing, bei dem der Desktop nur noch als Schnittstelle zum Anwender dient, die hauptsächliche Rechenarbeit aber in der "Wolke" - also dem Internet - erledigt wird, ist dem entsprechend das zweite große Thema der diesjährigen PDC. Die Veranstaltung ist ohnehin Microsofts wichtigste Konferenz.

Sie findet nur alle zwei Jahre statt und auch nur dann, wenn Microsoft der Meinung ist, dass es genügend wichtige Neuerungen gibt, über die es ausführlich zu informieren gilt - wie zum Beispiel die Vorstellung der nächsten Version von Windows.


Microsofts Bemühungen im Bereich des Cloud Computing sind bisher noch nicht so weit fortgeschritten wie bei anderen Anbietern. Während selbst der Online-Händler Amazon inzwischen eine solche Plattform anbietet, hat Microsoft sich bisher nur vorsichtig mit diesen Themen beschäftigt.

Mit der PDC 2008 rückt die Datenverarbeitung im Internet nun auch bei den Redmondern in den Mittelpunkt. Unter anderem wird es Neuigkeiten zu den Plänen des Unternehmens bezüglich der hauseigenen Synchronisations- und Entwicklungsplattform Live Mesh geben.

Außerdem hat Microsoft-Chef Steve Ballmer kürzlich die Vorstellung eines "Internet-Betriebssystems" angekündigt, das er als "Windows Cloud" bezeichnete. Hinzu kommen neue Online-Speicher-Dienste und eine neue Variante der SQL Server Data Services für Internet-Datenbanken.

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Ahja, ich bin mal gespannt was es so an "extremen" neuigkeiten gegenüber Vista gibt, das jetzt die Conference gezeigt wird.
 
Am Ende stellen die "Windows Mojave" vor :D. Oder sie nennen Windows Vista zu 7 um und sagen am Ende: "Sehr ihr, ihr findet das trotzdem toll.."..
 
Cloud Computing > und was ist wenn ich offline arbeiten will? oder muss weil die Leitung gestört ist?
 
@cell85: Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen dass es dann synchronisiert wird, sobald man wieder online ist :)
 
@cell85: Dann hast du Pech gehabt. Deswegen bin ich auch nicht vom Cloud Computing ansatz so begeistert. Meine Gründe: 1. Erreichbarkeit: Das Internet oder der Webserver kann ausfallen 2. Leistung: Fotobearbeitung im Internet: Foto hochladen -> bei jeder Änderung Foto zur anzeige herunterladen. Und zu spitzenzeiten ist der Dienst ggf. so ausgelastet, dass ich zwischen den einzelnen Schritten lange warten muss. Alternativbeispiel: Wie soll ich über einen Webservice bei 1 MBit Upload ein unkomprimiertes DV-Video als video DVD mastern + umwandeln. Da dauert der Upload schon mal mehrere Tage. 3. Beschränkungen bei kostenlosen angeboten: Irgendwann ist der Webspeicher voll. bzw. was mach ich mit dem 15 GB großen DV-Video, wenn ich max. 1GB hochladen darf? 4. Datenschutz / Sicherheit: Auf meinen PC zuhause können nur eine Handvoll Menschen mit dem gleichen Aufwand eines online-Logins ran (= Benutzername + Passwort). Beim online-Service sind es ca. 1 Milliarde Menschen


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