Sony meldet Gewinneinbruch um rund 60 Prozent

Wirtschaft & Firmen Keinen Grund zur Freude gibt es momentan beim japanischen Elektronikkonzern Sony. Für das laufende Geschäftsjahr hat das Unternehmen seine Prognose deutlich gesenkt. Man rechnet mit einem Gewinneinbruch um rund 60 Prozent.

Für das Geschäftsjahr 2008/2009, welches Ende März 2009 zu Ende geht, rechnet man mit einem Umsatz in Höhe von 9,0 Billionen Yen (71,9 Milliarden Euro). Ende Juli hatte man noch einen Umsatz von 9,2 Billionen Yen (73,4 Milliarden Euro) erwartet. Beim Gewinn sieht der Einbruch jedoch drastischer aus.


Statt des noch im Juli prognostizierten operativen Gewinns in Höhe von 470 Milliarden Yen (3,75 Milliarden Euro) rechnet man für das laufende Geschäftsjahr nur noch mit einem Überschuss von 200 Milliarden Yen (1,6 Milliarden Euro). Der Nettogewinn soll statt 240 Milliarden Yen (1,91 Milliarden Euro) nur 150 Milliarden Yen (1,2 Milliarden Euro) betragen.

Schuld an den schlechten Geschäftszahlen sind Sony zufolge mehrere Faktoren. Neben einem harten Preiskampf bei LCD-Fernsehgeräten und Digitalkameras hätten auch der starke Yen und die derzeitige Wirtschaftskrise zum drastischen Gewinneinbruch beigetragen, heißt es.
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