Experiment: Tastatur aus der Ferne ausspähbar

Forschung & Wissenschaft Zwei Forschern des Security and Cryptography Laboratory (LASEC) an der ETH Lausanne ist es gelungen, Tastaturanschläge aus 20 Metern Entfernung auszuspähen. Die bei dem Versuch verwendeten Keyboards waren via Kabel mit dem PC verbunden. Dass man die elektromagnetische Abstrahlung von PCs und anderen technischen Geräten nutzen kann, um Daten auszuspähen, ist schon lange bekannt. Bislang wurden allerdings noch keine Versuche durchgeführt, die dieses Phänomen bei einer Tastatur nachweisen. Lediglich kabellose Keyboards waren biser Gegenstand der Untersuchungen.

Laut den beiden Forschern Martin Vuagnoux und Sylvain Pasini ist für das Ausspähen der Tastaturanschläge aus 20 Metern Entfernung nur ein geringer technischer Aufwand nötig. Demnach gibt es vier verschiedene Wege, um die erhaltenen Daten zu rekonstruieren. In dem Experiment wurden elf Tastaturen untersucht, die entweder via PS/2- oder USB-Anschluss mit dem PC verbunden waren.

Der Versuch wurde allerdings unter Idealbedingungen durchgeführt, das heißt, störende Strahlung anderer Geräte wurden so gut wie möglich vermieden. Das Experiment dokumentierten die beiden Forscher in einigen Videos. Technische Details sollen erst in den kommenden Wochen veröffentlicht werden.

Weitere Informationen: lasecwww.epfl.ch/keyboard
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