Patch-Day: Microsoft-Aktie bricht regelmäßig ein

Wirtschaft & Firmen An jedem zweiten Dienstag im Monat läutet Microsoft den so genannten Patch-Day ein, an dem neue Updates für Windows und die Office-Suite veröffentlicht werden. An diesem Tag bricht der Aktienkurs des Unternehmens regelmäßig ein. Das zeigt eine Studie von McAfee. Demnach knickt das Papier am Patch-Day ein und erholt sich am darauffolgenden Tag wieder. Im Jahr 2006 fiel der Kurs am Patch-Day durchschnittlich um 0,11 Prozent. 2007 waren es bereits 0,29 Prozent - 2008 sind es 0,45 Prozent. Das spricht allerdings gegen den generellen Trend der Microsoft-Aktie, die im Jahresdurchschnitt täglich um wenige Punkte steigt.

Die Studie belegt auch, dass sich die Aktie am Mittwoch nach dem Patch-Day wieder erholt. So steigt sie in diesem Jahr durchschnittlich um 0,49 Prozentpunkte, nachdem sie am Vortag um 0,45 Prozent fiel. Allerdings können Börsenspekulanten daraus kaum Profit schlagen, erläuterte der Autor der Studie, Anthony Bettini. Da die Preisfluktuationen sehr klein sind und sich auf einen kurzen Zeitraum beschränken, müssten große Kapitalmengen riskiert werden.

Der Einbruch des Aktienkurses wird damit begründet, dass die Wertpapiere am Tag vor dem Patch-Day in zu großer Menge verkauft werden. Jedoch hat das Interesse der Aktienspekulanten nachgelassen, seitdem Microsoft die Updates nur noch an einem einzelnen Tag veröffentlicht.
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