Erneute Datenpanne trifft Axel Springer Verlag

Datenschutz In der letzten Zeit haben sich die Berichte über Datenpannen gehäuft. Neben mehreren Datenpannen bei der Deutschen Telekom, wurde vor wenigen Tagen auch bekannt, dass Daten von Zuschauern des KiKa im Netz zugänglich waren.

Wie nun aufgedeckt wurde, kam es bereits im September zu einer weiteren Datenpanne - diesmal beim Axel Springer Verlag. Dabei waren persönliche Daten mit Name, Anschrift, Handynummer und Kontodaten von Kunden des Hamburger Anzeigenblattes "WBV Wochenblatt Verlag" mehrere Wochen frei im Internet abrufbar.


Auch die Daten von Kunden, die eine anonyme Chiffre-Kontaktanzeige geschaltet hatten waren komplett im Internet zugänglich, berichtet der Spiegel. Wie Peter Prawdzik, Geschäftsführer des Anzeigenblattes erklärte, seien "einige tausend" Datensätze im Internet abrufbar gewesen.

Die Lücke im System habe man allerdings sofort nachdem man davon erfahren habe behoben. Auch beim Axel Springer Verlag bedauerte man den Vorfall. Schon in Kürze möchte man dort über das weitere Vorgehen diskutieren. Für die beiden großen Zeitungen Bild und Welt gab man jedoch Entwarnung, da man dort auf ein anderes System setzt.
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Ein weiterer Skandal um persönliche Daten. Daran sieht man wieder, daß trotz hochheiliger Versprechungen die Daten nicht immer geschützt sind. Mancher Besitzer von Daten kann nicht mehr nachvollziehen, auf welchen Rechnern die Daten gespeichert sind. Es fehlt auch eine Sicherheitskontrolle der IT-Spezialisten.
 
@neelam: wenn die Politiker bzw. Führungskräfte dieses Landes mal realisieren würden das wir nicht mehr in den 90ern leben gäbs so einige Probleme weniger ^^
 
Wo belibt da der Gesetzgeber? Wer seine Kundendaten nicht schützen kann soll dafür bluten und zwar so das es sich z.B. eher lohnt 200Mio. in eine Gute Sicherheit zu setzten als zu riskieren 500mio. bezahlen zu müssen. Jedem Einzelenen der so fahrlässig mit seinen Kundendaten umgeht muss es in der Geldbörse so weh tun das die das nie mehr vergessen werden. Und ausserdem würde ich dem legalem Datenhandel in DE ein Riegel vorschieben. Es muss doch möglich sein das mit 100€ pro verlorem Datensatz zu ahnden.
 
überrascht mich nich, wird nich der letzte skandal sein.die masse wird das aber wie so oft aber wieder schnell vergessen. aber wieso hab ich bei diesem verlag sowieso irgendwie negativ assoziazionen? liegt wohl an deren bild zeitung... und die ist eben aushängeschild... nicht grad ein seriöses...
 
Als ich die Überschrift las, hatte ich schon befürchtet ich wäre auch dabei. (ComputerBild) xD - An sich ist es zwar immer wieder schlimm das zu hören, aber da kann kaum einer richtig was für. Es sei denn das Unternehmen hätte fahrlässig gehandelt....


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