PandaSoft: Bereits 30 Millionen Opfer von Fake-Viren

Viren & Trojaner Rund 30 Millionen Nutzer sind bisher auf angebliche Viren hereingefallen, die nach der Infektion eines Rechners gleich das passende "Anti-Viren-Programm" gegen eine Gebühr anboten, so eine Schätzung von PandaSoft.

Solche Fake-Viren sind eine relativ neue Malware-Variante. Sie lösen einige unerwartete Aktionen am Rechner aus und öffnen anschließend ein Popup-Fenster. In diesem wird dem Anwender mitgeteilt, das sein Rechner infiziert wurde. Gegen eine Gebühr wird ein Tool angeboten, dass den Schädling entfernt.


Wie das Sicherheitsunternehmen PandaSoft nun mitteilte, sind die meisten Nutzer inzwischen gut genug informiert, um an dieser Stelle keine Daten wie die Bankverbindung oder Kreditkartennummern einzugeben. Allerdings tun dies immer noch rund 3 Prozent der Betroffenen trotzdem.

Der Preis der vorgeblichen Sicherheits-Software liegt in Europa bei durchschnittlich 49,95 Euro. Das Unternehmen schätzt, dass die Entwickler dieser Form von Malware dadurch in dieser Region monatliche Einnahmen von rund 10 Millionen Euro erzielen.
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frage, wo geht die Kohle hin? kanns ja nicht sein oder?
 
@mschatz: aufs konto der betrüger...
 
[re:2] hjo am 17.10.08 16:16 Uhr
(+5
@mschatz: in die rentenkasse
 
@DasFragezeichen: kann man sowas dann nicht irgendwie zurückverfolgen? gibt bestimmt möglichkeiten dafür
 
@black_night: Ja, das glaube ich auch, heutzutage wird doch jeder Furz nachverfolgt, wie kann es sein das 10 Millionen einfach so verschwinden?


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