eBay muss Gewinnerwartung nach unten korrigieren

Wirtschaft & Firmen Das Online-Auktionshaus eBay hat vor kurzem bekannt gegeben, dass man die Gewinn- und Umsatzerwartung für das laufende Geschäftsjahr nach unten korrigiert. Damit reagiert man auf ein langsameres Wachstum als erwartet. Im abgelaufenen dritten Quartal konnte eBay seinen Gewinn auf 492,2 Millionen US-Dollar steigern. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum musste man nach Abschreibungen für die zugekaufte VoIP-Tochter Skype noch einen Verlust von 935,6 Millionen US-Dollar hinnehmen.

Dennoch verbuchte das Unternehmen in seinem Kerngeschäft, den sogenannten "Marketplaces", eine deutlich niedrigere Umsatzsteigerung als bisher erwartet. Insgesamt konnte der Umsatz dort nur um vier Prozent gesteigert werden. Einen starken Zuwachs konnte man lediglich bei den Tochterfirmen PayPal und Skype verbuchen.

Während der Online-Bezahldienst seinen Umsatz um 27 Prozent auf 597 Millionen US-Dollar steigern konnte, legte die Voice-over-IP-Tochter Skype beim Umsatz um 46 Prozent auf 143 Millionen US-Dollar zu. Für das laufende vierte Quartal rechnet eBay mit einem Umsatz von 2,02 bis 2,17 Milliarden US-Dollar. Dies ist ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent.
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