P2P-Fernsehen Joost nun auch im Browser nutzbar

Internet & Webdienste Der Streaming-Dienst Joost kann jetzt auch über den Browser genutzt werden. Während bisher ein eigener Client erforderlich war, setzten die Entwickler das Tool nun auch als Flash-Applikation um.

Joost basiert auf P2P-Technologien, verteilt Inhalte also nicht von einem zentralen Server, sondern nutzt die Rechner der Nutzer als Knoten. Derzeit können über den Dienst nach Angaben der Betreiber rund 46.000 Videos abgerufen werden, die von verschiedenen TV-Sendern bereitgestellt wurden.


Der neue Flash-Player wird in ein Portal eingebettet, das um verschiedene Community-Features erweitert wurde. Ein Empfehlungs- und Bewertungssystem sowie eine Kontaktliste, in der von Bekannten angesehene Videos gezeigt werden, sollen dem Anwender helfen, interessante Inhalte zu finden.

Entwickelt wurde Joost von Niklas Zennström und Janus Friis, von denen bereits die Filesharing-Plattform Kazaa sowie der VoIP-Dienst Skype stammten. Im Dezember 2006 startete das Tool in eine geschlossene Beta-Phase. Inzwischen steht die Version 1.0 vor der Fertigstellung und kann von allen Interessierten getestet werden.
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Kann man jetz nur Videos angucken oder auch Live Streams von TV Sendern?
 
@DasFragezeichen: Streams von sendern, allerdings hab ich noch kein RTL oder Pro7 gesehen.. ich hoff daß das baldkommt, aber ansonnsten ist Joost echt oky.. nur eben die kleine nebensächlichkeit iss miste, daß wenn alle zu anbieter gehen, dann kann es sein, daß die programme balt verschüsselt werden und dann so verkauft werden und die leute, die keine Kohle für TV haben, gehen dann leer aus.. :\ nuja.. liebe Grüße Blacky
 
@DasFragezeichen: ich glaub die sendungen bzw. videos sind eher on-demand, also nix live.
 
Achso ok, naja zum glück hab ich ja noch IPTV :D. Macht man sich eigtl. strafbar, wenn man seinen IPTV stream weiter streamt?
 
@DasFragezeichen: Es gab mal einen Teststream, das war Collage-Basketball, inzwischen gibt es hier aber leider nur noch einen Verkaufssender als Teststream, also nicht das man gucken will. Da alles legal ist muss Joost auch die Rechte für die Inhalte kaufen und das wird ohne angemessene Werbeeinnahmen echt teuer.


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