Antitrust-Verfahren gegen ATI & Nvidia eingestellt

Grafikkarten Das US-Justizministerium hat den Grafikkartenherstellern ATI und Nvidia nach deren Angaben mitgeteilt, dass man die Antitrust-Ermittlungen gegen die beiden Unternehmen eingestellt hat. Das Wettbewerbsverfahren lief seit Ende 2006.

Sowohl Nvidia, als auch ATI ließen verlauten, dass die US-Behörden ihre Untersuchungen bezüglich angeblich wettbewerbswidriger Geschäftspraktiken der Firmen nicht weiter fortführen wollen. Die Ermittlungen waren wegen angeblicher Ungereimtheiten bei den Preisen und Marketingmaßnahmen von Nvidia und ATI eingeleitet worden.

Im Dezember 2006 hatten die einzigen großen Grafikkartenhersteller der Welt bekannt gegeben, dass man von den US-Behörden zur Herausgabe von Dokumenten aufgefordert wurde. Hintergrund war der Verdacht, dass es unrechtmäßige Preisabsprachen und andere geheime Absprachen zwischen Nvidia und ATI geben könnte.

2006 hatte der Chiphersteller AMD ATI zum Preis von damals rund 5,4 Milliarden US-Dollar aufgekauft.

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