Ultima-Schöpfer Garriott auf dem Weg zur ISS

Personen aus der Wirtschaft Der bekannte Spieleentwickler Richard Garriott ist auf dem Weg zur Internationalen Raumstation ISS. Morgen soll er mit seinem russischen Raumschiff Sojus TMA-7 an die Station andocken.

Garriott gründete den Spielehersteller Origin Systems und legte den Grundstein für die Ultima-Serie. Seinen 30 Millionen Dollar teuren Raumflug finanziert er aus dem damit erworbenen Vermögen selbst. Er tritt dabei in die Fußstapfen seines Vaters Owen Garriott, der als NASA-Astronaut bereits auf der US-Raumstation Skylab sowie als Space Shuttle-Pilot im Weltraum weilte.


Neben Garriott fliegen in der Sojus auch Juri Lontschakow aus Russland und Michael Fincke aus den USA mit zur ISS. Diese bilden die neue Kernbesatzung der Raumstation. Garriott wird nach zehn Tagen Aufenthalt mit der bisherigen Crew zur Erde zurückkehren.

Für die Zeit seines Aufenthalts ist die Durchführung einiger Experimente geplant. Dazu gehören Studien über die Auswirkung der Schwerelosigkeit auf das Immunsystem und das Schlafverhalten. Außerdem will er aus dem Orbit Kontakt mit Amateuerfunkern aufnehmen und Botschaften von Nutzern des Spiels Tabula Rasa auf dem "Immortality Drive" der ISS verewigen.

Die Ausbildung für den Flug erhielt der Spieleentwickler im "Swjosdny Gorodok" (Sternenstädtchen), dem zentralen Standort der russischen Raumfahrt. Ursprünglich war sein Flug ins All bereits für das Jahr 2001 geplant. Damals konnte Garriott den notwendigen Geldbetrag aber noch nicht aufbringen.
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guten flug!
 
guten flug!
 
Das Raumschiff ist vom Typ Sojus TMA-13 und der Vater von Richard Garriot war nicht Shuttle-Pilot, sondern Missions-Spezialist (u. a. auf STS-9 mit Ulf Merbold 1983).
 
Vielleicht kriegt er ja dort oben die Inspiration für ein Spiel dass kein Flop wird. Kommt von Origin Systems nicht die Wing Commander-Reihe? Hört sich für mich nach ausgebrannt an.
 
@Islander: Dann müsste er sich wieder an ein Old-School-Ultima wagen. Aber dazu hätte er nicht in den Weltraum müssen.


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