Bericht: ASUS bald mit Billig-Mainboards Marke "Eee"

Desktop-PCs ASUS arbeitet weiterhin an einem Ausbau seiner mit dem Eee PC begründeten Reihe günstiger Hardware. Nach Desktop-Eee-PC, All-In-One-PC und Eee-TV ist offenbar auch die Erweiterung der Produktpalette um günstige Mainboards geplant.

Dies berichtet der taiwanische Branchendienst DigiTimes unter Berufung auf Quellen aus der Industrie. Die ersten Eee-Mainboards sollen den Angaben zufolge schon im Frühjahr 2009 auf den Markt kommen. Weitere Informationen zu den geplanten Hauptplatinen aus ASUS' Billig-Hardware-Angebot liegen bisher nicht vor.


Im Hinblick auf den geplanten All-In-One-PC gab es jedoch ebenso Neuigkeiten, wie im Bezug auf die mit einem Virus ausgelieferten Eee Box Desktop-Systeme. Der Eee Top genannte All-In-One-PC soll laut DigiTimes mit 16- und 19-Zoll-Displays auf den Markt kommen. Preislich geht es dann angeblich ab rund 450 US-Dollar los.

Was die ab Werk mit Virus ausgelieferten Eee Box PCs angeht, konnte ASUS erste Ergebnisse seiner internen Untersuchungen vermelden. Demnach gelangte der Virus während der Produktion über ein für Test- und Inspektionszwecke genutztes USB-Laufwerk auf die Geräte. Das infizierte Programm werde nur bei Modellen für den japanischen Markt ausgeführt. ASUS untersucht die Problematik weiterhin.

WinFuture Preisvergleich: ASUS Eee PC
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Eee ist mittlerweile nur mehr eine Billigmarke unter vielen, von der Innovation des ersten Eee-PCs ist nichts mehr übrig. Und wer in chinesischen Billigfabriken produzieren lässt, der darf sich sowieso nicht wundern, wenn die Geräte ab Werk mit Viren verseucht sind, siehe die diversen Festplatten, USB-Sticks, MP3-Player und Notebooks, bei denen das bereits der Fall wahr. Die in vielen chinesischen Produktionsstädten übliche Qualitätskontrolle, spottet jeder Beschreibung. Oder glaubt jemand ernsthaft, der Krempel wäre so billig, wenn ein vernünftiges Qualitätsmanagment vorhanden wäre? Fujitsu-Siemens z.B. lässt seine Geräte in zwei Produktionsstraßen fertigen. Die Lifebooks für Geschäftskunden werden einer sorgfältigen Qualitätskontrolle unterzogen, währen der Amillo-Krempel für Privatkunden mehr oder weniger einfach nur durchgewunken wird. Für andere Hersteller gilt das genauso. Wobei viele Hersteller sowieso nur mehr Billig-Krempel zusammenschrauben lassen und auf den Geschäftskundenbereich ganz verzichten. Was ich schade finde, denn lieber zahle ich für ein Gerät ein bisschen mehr, als mich mit schlecht verarbeiteter, fehleranfälliger Billigware rumzuärgern.
 
@Der_Heimwerkerkönig: Du sprichst mir aus der Seele, wann merken die Verbraucher, das billig, nicht unbedingt gut ist! Nicht für den eigenen Geldbeutel, nicht für die eigene Wirtschaft und somit überhaupt nicht gut für den sozialen Frieden! Aber kauft immer schön billig, denn billiger gehts immer und wenn irgendwann Kinder in der 3.Welt PC zusammen schrauben müssen, wenn die das mal nicht schon in China machen müssen! Gruß
 
@Der_Heimwerkerkönig: Ich habe mir ein Amilo-Notebook (also Privatkrempel) gekauft, weil ich vom Design und der Ausstattung, genauso wie vom Preis angetan war. Leider sitzt es bei mir nicht so locker, als dass ich mir ein teures (aber zum Teil schlechter ausgestattetes) Lifebook kaufen könnte. Und obendrein muss man sagen, dass ich vorher ein Medion-NB hatte und aufgrund der Qualität zu FSC gewechselt habe, wenn auch auf deren Consumer-Sparte. Jedenfalls muss ich täglich feststellen, dass auch billig nicht gleich billig ist, denn zwischen meinem 700 € teuren Medion-Notebook und meinem 690 € teuren FSC-Notebook liegen Welten. Nunja, das lässt sich natürlich alles auch auf andere Hersteller übertragen. Ich wollte damit nur sagen, dass man zwar Abstriche zwischen teuer und billig machen muss, aber alles bBillige nicht über einen Kamm scheren darf.
 
@Apolllon: Als Amilo-Besitzer kennst du vielleicht diese Seite: www.amilo-forum.de Wenn du dir da mal ansiehst, was es mit den Dingern für Probleme geben kann, puuhhh. Ich will dir dein Gerät und die Freude daran nicht schlecht reden, es gibt sicher ganz passable Modelle. Es ist aber auch so, dass gerade bei der Privatkunden-Schiene oft ziemlich geschlampt wird und zwar schon bei der Entwicklung. So wirds zum Glücksspiel, ob man ein ausgereiftes Modell erwirbt oder nicht.
 
War oder ist ASRock nicht auch eine 'Billig-Schiene' von Asus? Funktioniert bei mir schon seit drei Jahren ohne Probleme (min 7-10 Std. am Tag). Billig hin oder her, ich denke, dass die Komponenten heute schon recht hochwertig sind. Der Preis allein macht keine Qualität.


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