Lenovo weiterhin an Einstieg bei FSC interessiert

Wirtschaft & Firmen Was bislang nur als Gerücht kursierte, hat sich am vergangenen Wochenende bestätigt. Das japanisch-deutsche Joint-Venture Fujitsu-Siemens wird aufgelöst, weil Siemens kein Interesse mehr an einer Zusammenarbeit mehr hat. Was die Zukunft des PC-Herstellers Fujitsu-Siemens angeht, gibt es bislang nur Spekulationen, da sich Fujitsu selbst anscheinend nur für die Geschäftskundensparte, nicht jedoch für das Geschäft mit Privatkunden interessiert. Hier soll wie wir bereits berichteten Konkurrent Lenovo einspringen.

Der chinesische PC-Hersteller meldete sich mittlerweile zu Wort und bekräftigte sein Interesse. Das Unternehmen sei für Übernahmen offen und prüfe derzeit alle Optionen. Im Gespräch mit dem Wirtschaftsmagazin Euro am Sonntag meinte Lenovo-Chef Bill Amelio, dass "der Preis stimmen" müsse.

Genauere Informationen zu einer möglichen Übernahme des Fujitsu-Siemens-Endkundengeschäfts durch Lenovo stehen bislang aus - hierzu wollte sich Amelio im Gespräch mit der Zeitung nicht äußern. Auch bei Siemens wollte man nicht weiter auf die derzeitige Situation eingehen. "Derzeit gibt es zu FSC nichts Neues zu sagen", so ein Sprecher.
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