Bund plant sicheren E-Mail-Dienst für Behördengänge

Internet & Webdienste In der kommenden Woche will Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Durchbruch bei der Umstellung auf den elektronischen Amtsverkehr vorstellen. "De-Mail" heißt das Projekt für den Behördengang der Bürger via Internet.

Elektronisch gestellte Anträge über den Dienst sollen Ämter zukünftig mit der gleichen Rechtsverbindlichkeit behandeln müssen wie Briefpost. Selbst Einschreiben mit Rückschein soll das Portal im Kontakt der Nutzer mit staatlichen Institutionen ersetzen, berichtet die 'Financial Times Deutschland'.


Das Projekt soll außerdem auf die Privatwirtschaft ausgedehnt werden. De-Mail soll hier eine sichere und verbindliche Möglichkeit bieten, auch den Schriftverkehr mit Banken oder Händlern zu regeln. Entwickelt wird die Plattform von verschiedenen deutschen Unternehmen.

Die Anmeldung zu dem Dienst per Post-Ident-Verfahren ist zwar etwas umständlich, dafür soll aber eine entsprechend hohe Sicherheit gewährleistet werden können. De-Mail soll außerdem über ein Archiv für die Aufbewahrung von Dokumenten enthalten.

Das Projekt ruft allerdings auch Kritiker auf den Plan. Zweifel gibt es einerseits, ob das System wirklich das benötigte Maß an Datensicherheit aufweisen kann. Andererseits steht auch die Finanzierung eines solchen Großprojektes zur Diskussion.
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Nicht nur das Post-Ident "Umständlich" ist, es kostet auch noch Geld oben drein! Da gibt es bessere und kostengünstigere Lösungen.
 
@The Grinch: Gibt es die?
 
@The Grinch: Naja, wenn man dadurch zukünftig Porto spart hat man die paar Euro schnell wieder drin.
 
@The Grinch: Dies ist definitiv quatsch. Denn normalerweise trägt der der das PostIDENT Verfahren von dir verlangt die Kosten. Darüber hinaus ist es ein bewährtes und einfaches Verfahren, das sicherstellt das es sich auch wirklich um die Richtige Person handelt. Und wer nicht mehr in der Lage ist seinen hinter ein paar meter zur nächsten Postfiliale zu bewegen ...
 
@Tarnatos: Das stimmt nicht ganz. Das Unternehmen kann wählen wer die kosten trägt


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