 Der Software-Konzern Microsoft unterstützt ein Forschungsprojekt, dass die Wirkung von Spielen auf das Lernen untersuchen soll. In diesem Bereich gebe es bisher noch keine ausreichenden Erkenntnisse, hieß es.
Wie John Nordlinger, Senior Research Manager bei Microsoft ausführte, habe er selbst seine Französischkenntnisse beim Spielen der entsprechenden Sprachversion des Online-Rollenspiels Everquest aufgefrischt. Das habe funktioniert, bisher weiß aber keiner genau warum, erklärte er.
"Niemand hat bisher wirklich erforscht, ob das Gehirn beim Spielen offener für das Erlernen komplexer Konzepte ist", so Nordlinger. Eine Initiative mehrerer Universitäten soll nun mehr Klarheit bringen. Microsoft unterstützt dies mit einem Betrag von 1,5 Millionen Dollar, das ist die Hälfte des insgesamt benötigten Geldes für das Projekt.
Das Unternehmen verspricht sich von der Beteiligung auch Rückschlüsse für das eigene Geschäft. So könnten aus der Forschungstätigkeit beispielsweise konkrete Rückschlüsse für die Entwicklung spezieller Bildungs-Spiele für die Xbox resultieren, so Nordlinger weiter.
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