"Vater von Word" wieder auf dem Weg ins Weltall

Personen aus der Wirtschaft Charles Simonyi, der "Vater von Microsoft Word" wird bald zum zweiten Mal in den Weltraum fliegen. Diese Möglichkeit ergab sich für ihn, nachdem Google-Mitgründer Sergey Brin auf einen ihm angebotenen Platz bei der Reise verzichtete. Hintergrund ist ein von der Firma Space Adventures, die die Flüge veranstaltet, eingerichteter "Orbital Mission Explorer Circle" für Kunden, die bereit sind, freiwerdende Mitfluggelegenheiten zu nutzen, falls ein Platz frei wird. Brin und Simonyi war gleichermaßen ein Flug im Frühjahr 2009 angeboten werden.

Simonyi ist bereits dabei, sich auf den nächsten Trip ins All vorzubereiten. Dazu besuchte er nach eigenen Angaben einmal mehr die "Sternenstadt" in Russland, wo er bereits zu Trainingszwecken und zur Vorbereitung auf seinen Flug vor zwei Jahren war und einige Freundschaften schließen konnte.

Inzwischen sei bei ihm so etwas wie Sehnsucht oder Heimweh nach seinen Raumflugkollegen aufgekommen, gab Simonyi zu. Er will mit seiner Teilnahme an Flügen zur Internationalen Raumstation ISS zeigen, dass kommerzielle Raumfahrt eine Zukunft hat. Gleichzeitig will er so das Interesse der Jugend an der Luft- und Raumfahrt steigern helfen.


Als Zeichen für das schon jetzt bestehende große Interesse verwies er auf seine Website CharlesinSpace.com, die bisher schon von mehr als 40 Millionen Menschen besucht wurde. Was die Zukunft angeht, gab er sich zuversichtlich. Wenn man heute die richtigen Schritte unternehme, sei es durchaus möglich, dass man in 50 Jahren wie in "Star Trek" ganz selbstverständlich durch das Weltall reisen wird.

Auf einen Weltraumspaziergang will Simonyi nach eigenen Angaben aus körperlichen Gründen verzichten. Er sei nicht athletisch genug, um ein solches Unternehmen anzugehen. In einem Simulator der NASA habe er dies aber bereits realitätsnah erleben können, was für ihn ein fantastisches Erlebnis gewesen sei.

Simonyi ist nicht der einzige Microsoft-Mitarbeiter mit einer Leidenschaft für Raumfahrt. Paul Allen, Mitgründer des Unternehmens, ist an der Entwicklung des SpaceShipOne beteiligt, das später einmal wohlhabenden Privatpersonen die eigenständige Reise in den Weltraum ermöglichen soll.
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