Neuer MS SQL Server verwaltet hunderte Terabyte

Entwicklung Der Software-Konzern Microsoft hat eine neue Version seines Datenbanksystems SQL Server angekündigt. Diese wird momentan unter dem Codenamen Kilimanjaro entwickelt und soll in der ersten Jahreshälfte 2010 auf den Markt kommen. Einer der Kernbestandteile ist Gemini, ein Self-Service-Feature, dass die Entwicklung von Anwendungen auf Basis des SQL Servers deutlich erleichtern soll. Das Datenbanksystem soll damit Informationen aus verschiedenen Quellen zusammenführen, auswerten und beispielsweise über ein SharePoint-Portal präsentieren können.

Nutzer werden dabei außerdem auf Unified Communications-Technologien zurückgreifen können. Diese lässt Microsoft aus dem Office Communications Server in Kilimanjaro einfließen. Anwender erhalten so die Möglichkeit, die Ergebnisse ihrer Gemini-Applikationen an Kontakte weiterzugeben und sich mit diesen beispielsweise direkt über die aktuelle Entwicklung der Geschäftszahlen auszutauschen.

Weiterhin ist eine Anbindung Geminis an Excel vorgesehen. Die Tabellenkalkulation kann so als Client für die Arbeit mit den Datenbankstrukturen genutzt werden. Damit konzentriert sich Microsoft bei dem kommenden Release auf die Business Intelligence-Funktionen seines Produkts.

Microsoft sieht in Gemini einen wichtigen Schritt, die Arbeit mit Daten in einem Unternehmen konsistenter zu gestalten. Anwender würden so einen leichteren Zugriff auf Daten erhalten und können diese einfacher weiterverarbeiten. Andererseits erhält die IT-Abteilung eine bessere Kontrolle darüber, welcher Nutzer auf welche Daten zugreift und an wen sie in welcher Form weitergegeben werden, erklärte Fausto Ibarra, leitender Produktmanager des SQL Servers.

Parallel zur Entwicklung des neuen SQL Servers arbeitet Microsoft außerdem am Madison-Projekt. Dessen Ziel ist die Bereitstellung eines kompletten Datenbanksystems aus Hard- und Software, dass in Datenzentren direkt die Verwaltung sehr großer Informationsmengen übernehmen kann.

Madison basiert auf den Technologien von DataAllegro, einem Anbieter von Geräten für das Data-Warehousing. Microsoft hatte das Unternehmen im Juli übernommen. Bei der Ankündigung demonstrierte das Unternehmen bereits ein Madison-System, dass eine Datenbank mit einer Billion Datensätzen bereitstellte. Das fertige Produkt soll letztlich hunderte Terabyte verwalten können.

Kilimanjaro soll binnen der kommenden zwölf Monate als Community Technology Preview (CTP) bereitgestellt werden. Gleiches gilt auch für Madison-Systeme. Bei diesen arbeitet Microsoft mit Dell, HP, Unisys, Bull Systems und EMC als Hardware-Partner zusammen. Die Geräte werden voraussichtlich parallel zur Markteinführung des neuen SQL Server am Markt verfügbar sein.
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