EFF: Musikindustrie ist mit ihren Klagen gescheitert

Filesharing Die bisherige Strategie der Musikindustrie im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen im Internet ist vollständig gescheitert. Diese Ansicht vertritt die US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF).

Allein in den USA sei die Branche inzwischen gegen rund 30.000 Nutzer juristisch vorgegangen. Das Ziel - eine rückläufige Zahl illegaler Downloads - wurde allerdings nicht erreicht. Im Gegenteil: Filesharing und andere Methoden des kostenlosen Austauschs von Inhalten seien populär wie nie zuvor, heißt es in einem Bericht der EFF.


Der Branchenverband RIAA habe von tausenden Nutzern Bußgelder eingeklagt, von denen allerdings kein Cent an die Musiker selbst geflossen sei, so EFF-Anwalt Fred von Lohmann. Die Künstler selbst hatten so also keinen Nutzen vom Vorgehen der RIAA.

Gleichzeitig kritisiert die EFF, das eine vergleichsweise kleine Zahl von Nutzern für etwas bestraft wird, was ohnehin Millionen andere tun. "Es ist höchste Zeit, dass die Musikindustrie es ermöglicht, P2P-Plattformen gegen eine Pauschalgebühr frei zu verwenden", hieß es. So könnten für die Künstler deutlich höhere Einnahmen erzielt werden, als mit Gerichtsprozessen und die Anwender könnten ruhigen Gewissens ihre gewünschten Inhalte herunterladen.
Diese Nachricht empfehlen:
 
erkenntnis pur!
 
@moniduse: Leider auf der falschen Seite!
 
@moniduse: Das predigten schon andere Jünger lange vor Diesem! Allerdings sind die RIAA-People Dumm, Taub und Wasserdicht. Ich würde mir wünschen das die ganzen Künstler gegen die RIAA mal Front machen um diesem Elend ein Ende zu bereiten.
 
Der letzte Absatz klingt aufjedenfall vernünftig! Ich denke auch, dass mehr Leute Musik kaufen würden, wenn die Preise nicht so hoch wären oder man nicht immer gleich ein ganzes Album kaufen muss. Bezahlt man z.B. eine (geringe) Gebühr für 1 Monat Nutzung einer Musiktauschbörse und man kann dafür alles mögliche an Liedern laden (bspw. alles von einer Plattenfirma), würde ich sagen ginge das in Ordnung. Oder man macht halt in bekannten Downloadportalen die Lieder billiger. 10 Cent für einen Song eines bekannten Künstlers wäre zum Beispiel angemessen und es würden aufjedenfall mehr Leute zuschlagen, sodass man den billigeren Preis mit der Menge an Käufern ausgleichen könnte.
 
Der letzte Absatz gefällt mir, aber wie will man einem Haufen von Volltrotteln klarmachen dass die Erde nun doch rund ist?


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News zu IT Pro- und Dev-Tools