RapidShare nimmt Tauschbörsen Traffic-Anteile ab

Internet & Webdienste Der Anteil von P2P-Filesharing am Internetverkehr geht zurück. Für die Medienindustrie bedeutet das allerdings noch nichts Gutes, denn der Traffic verschiebt sich lediglich zu direkten Downloads bei RapidShare und vergleichbaren Angeboten.

Das geht aus den vorläufigen Ergebnissen der Analyse des Datenverkehrs im Internet in diesem Jahr durch die Leipziger Firma Ipoque hervor. Der zweite Wachstumsbereich ist das Streaming von Video-Inhalten.


Betrachtet man die Standard-Internetprotokolle wie HTTP und SMTP machen direkte Downloads in einigen Regionen einen Anteil von 30 Prozent am Traffic aus. 5 Prozent entfallen dabei allein auf RapidShare als größtem Angebot. Bisher liegen allerdings nur aus Südeuropa gesicherte Ergebnisse vor, andere Regionen sollen folgen.

P2P-Netze verursachen in Südeuropa derzeit noch 54 Prozent des gesamten Datenaufkommens. 10 Prozent entfallen auf Protokolle, die üblicherweise für die Übertragung von Videostreams genutzt werden. Ipoque ermittelt die Verteilung des Internetverkehrs durch Deep Packet Inspection-Methoden, bei denen IP-Pakete direkt ihren Diensten zugeordnet werden können.
Diese Nachricht empfehlen:
 
War irgendwie klar, wenn die MusikIndustrie drauf los geht. Bei Rapidshare ja nicht mehr so leicht nachweißbar. Die geben ja anscheinend keine Daten raus.
 
@!Mani!: nicht nachweißbar deshalb: filename - blahblahblahsonstwas147%sgjsghgd§.rar / zip/ etc. + verschlüsselung + gesperrtem Community-Board (na jetzt verrat mir mal was sich in der RAR / ZIP / etc. datei verbirgt?) und nicht weil rapidshare keine daten rausrückt. die können nämlich soviel rausrücken wie sie wollen. spielt keine große rolle bei solchen kauderwelsch-datei-namen.
 
@DasFragezeichen: Sorry, aber Du machst Deinem Nick auch alle Ehre ... bei dem Kauderwelsch gehen bei mir auch die Fragzeichen auf...
 
@bilbao: Also das ganz grosse Problem ist ja noch nichtmal die Musikindustrie, obwohl die mit ihren Lobby zum kotzen ist, sondern diese ganzen Abzockanwälte.Und da wird einfach abgemahnt aufgrund des Dateinamens, also ohne Beweise, und das wird doch noch vom Staat unterstützt, also hier in Deutschland geht alles auch ohne Beweise, ist zwar ne Frechheit ist aber so.Also wer hier noch Tauschbörse macht ist es eh selbst schuld.
 
@FuTurO: Okay nochmal... Die Files wurden nur geteilt (gesplitted), weil RapidShare.com ein Limit von 100MB (für Premium User liegt das glaub ich höher) pro Datei hat. Das ist aber kein Vorteil. Wie sein Vorredner bereits sagte, ist es vorteilhafter, wenn man die Daten mit einem Passwort verschlüsselt und ihnen Dateinamen gibt, die nicht direkt den Archivinhalt wiedergibt. Und RapidShare.com wurde benutzt, weil irgendwann rapidshare.de voll war. Aber RapidShare.com liegt auch in der Schweiz (nicht-EU) :). Und der Speed war früher auch ziemlich gut. So besser?


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News rund ums Web