Microsoft will Google nun aus Norwegen angreifen

Wirtschaft & Firmen Der Software-Konzern Microsoft wird ein neues Entwicklungszentrum für Suchtechnologien aufbauen. Dieses wird in Norwegen angesiedelt sein. Das kündigte Konzernchef Steve Ballmer heute in Oslo an.

In der norwegischen Hauptstadt wird die Hauptzentrale der neuen Niederlassung liegen. Zwei weitere Büros eröffne man in Trondheim und Tromsø. Die Basis dafür wird die ehemalige Osloer Suchmaschinenfirma Fast Search & Transfer, die im Januar von Microsoft übernommen wurde.


Microsoft-Fast hat derzeit 300 Beschäftigte. 50 weitere sollen in der nächsten Zeit noch hinzukommen. Die Konzentration soll auf der Entwicklung von Suchtechnologien für Unternehmensnetze liegen.

In dem Bereich war Fast vor der Übernahme bereits tätig - mit Erfolg, wie Ballmer eingestand. "Bei unseren eigenen Bemühungen wurden wir von Fast immer geschlagen", sagte er. Deshalb blieb Microsoft letztlich nichts anderes übrig als eine Übernahme.

Oslo ist die erste Station einer Europareise zu der Ballmer gerade aufgebrochen ist. Dabei wird er auch London, Kopenhagen, Paris und Lissabon besuchen.
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Naja, mal schaun ob sich diese dauernden Käufe lohnen...waren bis jetzt so an die 5 kann das sein ? Und dazu noch 3 neue Forschungszentren ? Auch wenn ich zz noch skeptisch bin, viel Glück MS, Google braucht Konkurrenz !
 
Einen Vorteil hat Ballmers Engstirnigkeit ja: es werden Arbeitsplätze geschaffen ^^
 
Ja Google braucht Kokurrenz. Ich benutze zur suche im Internet immer Yahoo aber das hat Yahoo in der Vergangenheit auch nicht viel geholfen :-(
 
@ribauer: Google ist um Welten besser als Microsoft. Gut, Google sammelt Daten. Das ist nicht nett, aber man weiß wenigstens das Google Daten sammelt und der Google Browser Chrome daran fleißig mithilft. Andererseits macht Microsoft das auch, aber was die in Redmond durch die Zwangsaktivierungen ihrer Produkte so alles an Daten sammeln weiß letztendlich keiner so genau. Außerdem ist es sehr wahrscheinlich, dass Microsoft-Produkte serienmäßig eine Spionage-Schnittstelle für Echelon integriert haben. Bei Googles Open Source Programmen sind solche Spionagefunktionen mit Direktverbindung zur NSA eher unwahrscheinlich.
 
Hoffentlich haben sie sich in Oslo auf den Ballmer Besuch gut vorbereitet. Durchtrittsichere Fußböden installiert und einen Spezialisten für Tobsuchtsanfälle in der Nähe.


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