Nokia will schlanker werden & stößt Firmenteile ab

Wirtschaft & Firmen Der finnische Handyhersteller Nokia wird sich von Geschäftsbereichen trennen, die sich an Firmenkunden richten. Dieser Schritt dient einer stärkeren Konzentration auf den Privatkundenmarkt für Mobiltelefone, so das Unternehmen. Verkauft wird die Produktion von Security-Systemen. Wie Nokia mitteilte, befinde man sich bereits in fortgeschrittenen Verhandlungen mit einem Finanzinvestor, dessen Namen man allerdings noch nicht nennen wollte.

Die Entwicklung von Software für Business-Kunden soll außerdem eingestellt werden. Das Unternehmen bot bisher seine eigenen Produkte für mobile E-Mail-Dienste und andere Kommunikations-Services an. Hier wolle man zukünftig als Vermarkter von Anwendungen von Microsoft, IBM oder Cisco auftreten.

Entlassungen soll es trotz der Einstellung dieser Aktivitäten voraussichtlich nicht geben. Laut Nokia sollen die frei werdenden Beschäftigten zur Stärkung des Privatkundengeschäfts eingesetzt werden. Auch hier erwartet man zukünftig eine stärkere Nachfrage nach mobilen Kommunkationsdiensten.

So arbeitet Nokia bereits seit einiger Zeit an Anwendungen für die mobile Nutzung von E-Mails, Musik, Messeging-Diensten und Spielen. Am bekanntesten ist die Musikplattform Ovi. Entsprechende Angebote sollen zwar auch selbst Umsätze generieren, in erster Linie aber den lukrativen Verkauf von Smartphones ankurbeln.
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