Fujifilm kündigt 3D-Kamera für Privatkunden an

Foto & Digitalkameras Der japanische Imaging-Konzern Fujifilm hat eine 3D-Kamera vorgestellt, die an Privatkunden vermarktet werden soll. Diese kann sowohl räumlich wirkende Fotos als auch Videos aufzeichnen, teilte das Unternehmen mit. Das Gerät ist mit zwei Objektiven ausgestattet, hinter denen jeweils ein CCD-Sensor mit einer Auflösung von 6 Megapixeln sitzt. Ein integriertes 2,8-Zoll-Display ermöglicht es direkt, die Bilder mit 3D-Wirkung zu betrachten. 2009 soll das Produkt weltweit auf den Markt kommen.

Für die Betrachtung der räumlichen Aufnahmen wird nicht mehr, wie früher üblich, eine 3D-Brille benötigt. Stattdessen arbeitet die Kamera mit LCDs zusammen, bei denen zwei hintereinanderliegende Panels für entsprechende Effekte sorgen.

Fujifilm selbst kündigte bereits einen entsprechend ausgestatteten digitalen Fotorahmen mit einer Bilddiagonale von 8,4 Zoll an. Andere Hersteller verwenden solche 3D-fähigen Displays aber auch schon als LCD-Monitore oder in Notebooks. Fujifilm arbeitet den Angaben zufolge weiterhin an einer Möglichkeit, 3D-Aufnahmen auch ausdrucken zu können.

Der Hersteller will sich mit dem neuen Produkt von bisher verfügbaren Geräten abheben. Dafür wurde den Angaben zufolge beispielsweise ein komplett neuer Prozessor für die Verarbeitung räumlicher Aufnahmen entwickelt. Mit dem "Light Direction Control System" sollen LCDs zukünftig auch eine bessere Darstellung solcher Inhalte erlauben.
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