Telekom will Verbindungsdaten nicht herausgeben

Wirtschaft & Firmen Schon vor einiger Zeit hatte die Bundesnetzagentur die Deutsche Telekom dazu aufgefordert, die Verbindungsdaten ihrer Kunden künftig auch ohne richterlichen Beschluss freizugeben. Gegen diese Anweisung geht die Deutsche Telekom nun vor.

Wie ein Sprecher des Unternehmens im Interview mit der tageszeitung (taz) berichtet hat, habe man beim Verwaltungsgericht Köln einen Eilantrag zur Aussetzung der Regelung gestellt. Wie es heißt, sehe man bei der Telekom in der Aufforderung einen Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis.


"Es geht uns nicht darum, jemanden zu verklagen. Es geht darum, Rechtssicherheit für alle Beteiligten zu schaffen, die Bundesnetzagentur eingeschlossen", erklärte der Sprecher. Die Verantwortlichen bei der Bundesnetzagentur zeigten sich von der Reaktion der Deutschen Telekom überrascht.

Wie es von dort heißt, gehe es nur um Daten wie Uhrzeit und Datum, mit welchen sich die Nutzer einer IP-Adresse nicht eindeutig bestimmen lassen würden. In einem bestimmten Fall, soll die Telekom laut taz-Informationen jedoch bereits Daten ohne richterlichen Beschluss an eine Staatsanwaltschaft, die gegen Tauschbörsennutzer ermittelt, herausgegeben haben.
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Diese Verbindungsdaten sind doch eh nur für die Abzock-Abmahner! Und die IPs sind kein sicherer Hafen für die Abmahner, da in bestimmten Netzen die Nutzer-IPs noch Stunden nach dem Wechsel der dynamischen IP im Netz kursiert. Zudem ist die Fehlerquote, bei der Log-Software, durchaus nicht zu verachten. Und noch etwas: das Bundesverfassungsgericht hat noch nicht entgültig entschieden wie bei der Erhebung der Verbindungsdaten genau vor zu gehen ist! Darum kann ich die Eingabe der Bundesnetzagentur nicht ganz nachvollziehen.
 
@The Grinch: die uhren müssten wirklich überaus präzise arbeiten. ich hatte mal nach ner frischen einwahl die 99 minuten von rapidshare, dh die IP kann noch keine minute freigegeben gewesen sein. wenn dann die uhren von telekom und überwachungsfirma auch nur ne minute abweichen, kann man schon unschuldig in den salat rutschen -.-
 
@LoD14: Ganz genau das ist der Punkt.
 
Finde ich gut, daß sich die Telekom dagegen wehrt. Nach dem Skandal mit den Abhören... Man muß ja auch mal gegen diese Sch**** Wir-machen Deutschland-zum-Überwchungsstaat vorgehen. Keine Lust irgendwann aufm Klo zu beobachtet werden, um sicherzugehen, daß ich keine Bombenanleitung lese.
 
@bigb702: Der Telekom ist ganz sicher am Schutz unserer Daten gelegen, andere Motive haben die sicher nicht.....LOL Das sind nur nen paar Streicheleinheiten für die letzten Kunden, bevor die auch noch weglaufen ^^


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