Nvidia entgeht Klage wegen Preisabsprachen mit ATI

Grafikkarten Nvidia hat offenbar eine Einigung mit den Vertretern einer Sammelklage wegen angeblicher Preisabsprachen mit dem Konkurrenten ATI erzielt. Das Unternehmen reichte einen entsprechenden Bericht bei der US-Börsenaufsicht SEC ein. In der Sammelklage wurde ATI und Nvidia vorgeworfen, durch geheime Absprachen die Preise ihrer Produkte auf einander abgestimmt zu haben, um sie so nach Bedarf anheben oder stabilisieren zu können. Außerdem sollen die beiden Unternehmen die Einführung neuer Produkte untereinander koordiniert haben.

An der Sammelklage, die dreifache Schadenersatzzahlungen forderte, konnte sich jeder beteiligen, der zwischen Anfang Dezember 2002 und Anfang November 2007 direkt von ATI oder Nvidia Grafikkarten erworben hat. Aus dem Bericht Nvidias an die SEC geht nun hervor, dass man sich mit den Klägern zum 16. September 2008 einigen konnte.

Den Angaben zufolge wird das Unternehmen 850.000 US-Dollar in einen Fonds stecken, der ein Gesamtvolumen von 1,7 Millionen US-Dollar haben soll. Derzeit geht man davon aus, dass AMDs Grafiktochter ATI ebenfalls 850.000 US-Dollar einzahlen und somit die andere Hälfte der Kosten übernehmen wird.

Die Sammelklage wird nun nicht weiter verfolgt. Für Nvidia und AMD/ATI dürfte die Einigung mit den Klägern deutlich weniger Kosten verursachen als ein Gerichtsurteil, das möglicherweise Schadenersatz in enormer Höhe nach sich gezogen hätte.

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