Facebook löscht Nutzer mit ausgefallenen Namen

Social Media Personen mit ausgefallenen Namen haben es oft nicht leicht. Werden sie beispielsweise in der Schule von Klassenkameraden gehänselt, denken manche Betreiber von Webseiten, dass es sich bei ihren Profilen nur um einen Scherz handelt.

Dies ist einem Bericht des neuseeländischen Magazins Stuff zufolge bei Facebook passiert. Neben dem US-Blogger Jon Swift, seien auch die Profile des britischen Parlamentsabgeordneten Steve Webb, des japanischen Autors Hiroko Yoda, sowie der beiden Australier Rowenta Gay und Elmo Keep gelöscht worden.


Als die Nutzer versucht hatten, sich bei Facebook anzumelden erhielten sie die Meldung, dass ihre Profile wegen "Verstößen gegen die Nutzerbedingungen" gelöscht wurden. Nachdem sie Kontakt mit den Verantwortlichen bei Facebook aufgenommen hatten, teilten diese ihnen mit, dass sie nicht ihren realen Namen verwendet hätten.

Nach Kritik aus der Öffentlichkeit, verteidigte man sich bei Facebook damit, dass man in Zeiten von Cybercrime und Phishing mögliche gefälschte Profile löschen müsse, da diese darauf abzielen würden, andere Mitglieder auszuspionieren. Es könne jedoch vorkommen, dass es dabei auch unschuldige Mitglieder des sozialen Netzwerkes trifft, erklärte ein Sprecher.
Diese Nachricht empfehlen:
 
da kann man facebook schön anzeigen, immerhin sind es die echten namen. ich würd mich da sehr aufregen
 
@urbanskater: Wieso sollte man Facebook anzeigen können deshalb? oO
 
@urbanskater: Keine Chance!! In den AGBs steht unter dem Absatz, "Auf der Seite geposteter Benutzerinhalt:" -> ".Du hast verstanden und erklärst dich auch damit einverstanden, dass das Unternehmen berechtigt, aber nicht verpflichtet ist, die Site zu überprüfen und nach eigenem Ermessen, ohne Ankündigung und ohne Angabe von Gründen Inhalte der Site oder Benutzerinhalte zu löschen bzw. zu entfernen."
 
Sind diese Web2.0-Firmen nicht darauf aus, möglichst viele Accounts 'ihr Eigen' nennen zu dürfen, damit man ne superhohe Zahl hat, mit der man werben kann? (mahct ja nix, dass nur 10% der Accounts aktiv sind.) __ Und wenn sich jeder nur mit seinem echten Namen anmelden darf... das funktioniert irgendwie nicht - ich weis "ihr" wollt die Daten echten Menschen zu ordnen und nicht irgendeinem Nickname, aber dann müsst ihr die Leute halt nur mit einer eindeutigen ID anmelden lassen (kommt bestimmt irgendwann, nur mit Personalausweisnummer^^) ... denn ein Name ist alles andere als einmalig.
 
@monte: Personalausweisnummer kannst Du auch nach belieben faken... Solange das Internet auf dem Verschicken von IP-Paketen basiert, welche sich aus Bits zusammensetzen, wird man alles fälschen können. Das ist der Grund, warum es überhaupt die ganzen Software-Cracks und Spiele-Cheats gibt. Sicherheit in der IT Welt basiert schon lange nicht mehr darin, Dinge unmöglich zu machen, sondern darin die Zeit, bis sie möglich werden, hinauszuzögern. Man wird immer einen fiktiven Namen eingeben können und sich so überall anmelden können.


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News für Webprofis