Europa: Handys verdrängen Festnetzanschlüsse

Handys & Smartphones Mobiltelefone werden in Europa immer beliebter. Bereits im Jahr 2006 hat die Zahl der Handys in Europa die Zahl der EU-Bürger übertroffen. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der verkauften Mobiltelefone sogar noch weiter gestiegen. Wie aus einem Bericht der EU-Kommission hervorgeht, entfallen im Schnitt 112 Handys auf 100 EU-Bürger. Auch die Zahl der Festnetz-Anschlüsse nimmt immer weiter ab. Die Konsumenten würden zugunsten des Mobiltelefons immer häufiger auf einen Festnetz-Anschluss verzichten.

Ein Grund dafür ist, dass die monatlichen Kosten für einen Festnetz-Anschluss innerhalb der Europäischen Union häufig deutlich über den Kosten für einen Prepaid-Handy-Angebot liegen. Wie es heißt, verfügt inzwischen bereits mehr als ein Viertel aller EU-Haushalte nur noch über ein Mobiltelefon und nicht mehr über einen Festnetz-Anschluss.

Das geänderte Nutzungsverhalten verändert zunehmend auch die Geschäftslandschaft der großen Telekom-Anbieter. Unternehmen wie die Deutsche Telekom verbuchen immer weniger Umsatz durch ihr Kerngeschäft mit Festnetz-Anschlüssen und müssen sich daher neue Einnahmequellen suchen.
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