Verkauf: Transmeta steht vor dem endgültigen Ende

Wirtschaft & Firmen Das Halbleiterunternehmen Transmeta steht vor dem endgültigen Aus. Handelte es sich ehemals um eines der erfolgversprechendsten Startups im Silicon Valley, wurde nun der Verkauf der Firma eingeleitet. Zuvor erhält das Unternehmen noch Geld von Intel. In einem Patentrechtsstreit willigte der Marktführer bei der CPU-Fertigung in die Zahlung von 250 Millionen Dollar ein. 150 Millionen Dollar wurden bereits überwiesen, der verbleibende Betrag sollte in den kommenden fünf Jahren abgezahlt werden.

Eine neue Vereinbarung sieht nun vor, dass Intel bis Ende September 91,5 Millionen Dollar aufbringt und von allen weiteren Forderungen befreit ist. Außerdem erhält der Konzern weitergehende Nutzungsrechte für Transmeta-Technologien.

Transmeta wurde im Jahr 1995 gegründet und begann mit der Entwicklung sehr stromsparender Prozessoren für mobile Computer. Allerdings verhinderten Intel und AMD erfolgreich einen Markteintritt in größerem Umfang. Letztlich gab man die Fertigung auf und stellte das Geschäft auf die Lizenzierung patentierter Technologien um.

Im Februar beauftragte man die Investmentbank mit Piper Jaffray mit der Überprüfung von strategischen Alternativen. Das Ergebnis: Ein Verkauf bringe die größten Vorteile für die Anteilseigner. Dem entsprechend reagierte das Management nun.
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