Londoner Bürgermeister will WLAN-Zugang für alle

Wirtschaft & Firmen Der Londoner Bürgermeister Boris Johnson will seine Stadt zur "Wi-Fi-City" machen. Bis zu den Olympischen Spielen im Jahr 2012 soll es im gesamten Stadtgebiet möglich sein, per WLAN eine Internetverbindung zu erhalten. "Lasst es uns angehen, beginnen wir in Stratford", sagte Johnson gegenüber dem Radiosender 'BBC London'. Dabei gehe es ihm nicht nur darum, dass die Stadt für Geschäftsleute und IT-affine Nutzer attraktiver wird. Auch die ärmeren Bevölkerungsschichten sollen so leichter Zugang zum Internet erhalten.

"Was wir heute brauchen, ist eine Stadt, wo man sich von überall aus einloggen kann", so Johnson. In anderen Ländern seien solche Projekte bereits gestartet. "Warum sollten wir das also nicht tun können?", fuhr der Bürgermeister fort.

Eine WLAN-Abdeckung hätte deutliche Vorteile gegenüber den aktuellen Plänen des britischen Ministerpräsidenten Gordon Brown, so Johnson. Dieser will 380 Millionen Euro bereitstellen, um Kindern aus sozial schwachen Familien den Zugang zu Computern und dem Internet zu ermöglichen.

Es sei besser, die WLAN-Infrastruktur entsprechend auszubauen, als Geld in einer Form an die Leute zu verteilen, "in der es aussieht, als wolle man sich ihr Wohlwollen als Premierminister erkaufen", sagte Johnson.
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