Piraterie: Microsoft senkt Preise in China drastisch

Wirtschaft & Firmen In kaum einem anderen Land werden mehr Raubkopien eingesetzt als in China. Vor allem der Software-Riese Microsoft ist davon betroffen, da das Betriebssystem Windows sowie das Office-Paket zur Standard-Ausstattung eines Computers gehören. Allerdings übersteigen die Preise für diese Programme oftmals den Preis für die gesamte Hardware, so dass die Konsumenten und auch die Wirtschaft größtenteils auf günstige Raubkopien setzen. Microsoft zieht nun die Notbremse und senkt die Preise für seine Software drastisch. Den Anfang macht Office 2007. Das Büropaket kostet in der Home & Student Edition fortan 199 statt 699 Yuan - umgerechnet rund 20 Euro.

Gleichzeitig erfüllt der Konzern aus Redmond die Forderungen der chinesischen Regierung. Hier geriet Microsoft bereits in das Visier der Monopolbehörden, da die Preispolitik als feindlich eingestuft wurde.

Laut der Business Software Alliance (BSA) entsteht durch Raubkopien für die Wirtschaft ein jährlicher Schaden über 48 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um rund 20 Prozent. Microsoft versucht den Schaden nun zu begrenzen, indem zumindest ein wenig Geld mit den Software-Produkten eingenommen wird.
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