Adobe Creative Suite 4: Photoshop mit GPU-Boost

Bildbearbeitung Adobe hat heute wie erwartet seine neue Creative Suite 4 vorgestellt. Die letzte Aktualisierung des Software-Pakets, das mehr als ein Dutzend Design- und Entwicklungs-Werkzeuge enthält, liegt bereits fast anderthalb Jahre zurück. Lohnt sich ein Upgrade also? Schließlich bleiben die meisten Funktionen unverändert, die nächsten großen Änderungen in dieser Hinsicht wird es also wohl erst in einer der kommenden Ausgaben der Creative Suite geben. Diverse Detailverbesserungen machen einen Umstieg aber manchmal dennoch sinnvoll.

So hat Adobe einige Verbesserungen an Illustrator und Flash vorgenommen, die professionellen Anwendern einiges an Zeit sparen können. Mit der Creative Suite 4 versucht der Hersteller außerdem die Benutzeroberflächen der verschiedenen Anwendungen zu vereinheitlichen, was auch die ehemaligen Macromedia-Produkte wie Flash betrifft.


Unter anderem finden sich zum Beispiel anpasspare Menüs für das Umschalten zwischen verschiedenen Arbeitsflächen. Teile des Interface wurden zudem auf Basis von Flash realisiert, so dass sie komfortabel und optisch ansprechend geöffnet und geschlossen werden können. Außerdem gibt es Verbesserungen, die die Zusammenarbeit ganzer Teams erleichtern sollen.

Adobe versucht mit CS4 außerdem die Verbindungen zwischen den verschiedenen Anwendungen zu stärken. So kann After Effects zum Beispiel inzwischen 3D-Ebenen aus Photoshop direkt importieren. Das Tool kann zudem Inhalte jetzt direkt nach Flash exportieren. Hinzu kommen Verbesserungen bei der Bearbeitung hochauflösender Bilder und der Erstellung von Inhalten für mobile Endgeräte.

Gerade Photoshop hat allerdings eine durchaus bedeutende Neuerung zu bieten. So nutzt die Bildbearbeitungssoftware jetzt den Prozessor der Grafikkarte, um bei rechenintensiven Aufgaben den Hauptprozessor des jeweiligen Rechners zu entlasten. Außerdem gibt es nun eine native 64-Bit-Version - allerdings nur für Windows.

Die Vektorgrafik-Lösung Illustrator kann neuerdings mit mehreren Projekten gleichzeitig umgehen, weil nun mehrere "Artboards" genutzt werden können. Adobe CS4 soll im Oktober zunächst in den USA auf den Markt kommen. Ab Dezember soll das Paket auch in deutscher Sprache erhältlich sein. Die Preise werden dann je nach Variante zwischen 1900 und 3000 Euro liegen - ohne Mehrwertsteuer.

Weitere Informationen: Adobe Creative Suite 4
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